Bestechliche Ärzte sollen künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Dadurch will der Gesundheitsminister die Einflussnahme der Pharmaindustrie einschränken.
Das Urteil gilt als Präzedenzfall im Streit um Generika und einen Milliardenmarkt: Indiens Justiz verweigert Novartis den Patentschutz für das Krebsmedikament Glivec.
Das Medikament Mediator wird für den Tod Hunderter Patienten verantwortlich gemacht. Frankreichs Justiz will nun gegen die Arzneimittelaufsicht ANSM ermitteln.
Bei der ersten Sport-Debatte von ZEIT ONLINE stritten ein Philosoph und ein Ökonom über die Doping-Freigabe. Die Zuhörer sprachen sich klar gegen eine Legalisierung aus.
Ethik-Wächter beschwören den "Rückfall ins Mittelalter" herauf, weil die EU Arzneimitteltests einheitlich regeln will. Edda Grabar fordert eine sachlichere Debatte.
Armstrong, Doping-Vorwürfe gegen spanische Fußballer und Kinder, die Ritalin nehmen: Doping hat Konjunktur. Doch Thomas Hitzlsperger verteidigt dopingfreien Sport.
Von der Kaffeemaschine bis zu Luxusreisen: Pharmafirmen spendieren Medizinern eine Menge. Längst ist das Alltag. Ein Arzt aus Berlin will keine Geschenke mehr annehmen.
In der Debatte um Honorare und Geschenke an Ärzte versucht die Pharmaindustrie gegenzusteuern: In drei Jahren sollen Firmen ihre "Kooperationen" öffentlich machen.
Gegen mehr als 500 Ärzte wurde in den letzten Jahren wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme vorgegangen. Die Justizministerin erwägt nun gesetzliche Regelungen.
Kaum jemand an der Wall Street verdiente besser: 30 Prozent Rendite jährlich machte Steven A. Cohen. Jetzt interessieren sich die Behörden für ihn. Von Heike Buchter
Wer zu dick ist, kann heute Pillen schlucken oder sich operieren lassen. Das ist bequemer als Sport und Diäten. Doch der vermeintlich einfachere Weg birgt auch Risiken.
Die Stimmung in deutschen Firmen ist so schlecht wie seit Beginn der Finanzkrise nicht mehr. Für 2013 rechnen viele Branchen mit schlechteren Geschäften und weniger Jobs.