Rufe nach dem Abtritt von Regimechef Assad wertet dessen Außenminister al-Muallim als Einmischung in innere Angelegenheiten. Er appelliert an die Vereinten Nationen.
Nordafrikas neue Kräfte: Die Politik der Region entscheidet sich vor allem zwischen reformorientierten Islam-Parteien und ultrakonservativen Salafisten. Von Nora Müller
Kopftuchzwang, Steinigungen, Islamismus – das versteht der Westen unter der Scharia. Für die meisten Ägypter aber ist sie der Garant für den Rechtsstaat. Von A. Ritzmann
Die Golfstaaten ziehen Beobachter ab, im UN-Sicherheitsrat wird an einer Resolution gearbeitet: Der Druck auf Damaskus wächst – die Regierung lenkt nun etwas ein.
Im bayerischen Landeverband der Linken sorgt ein anonym verfasstes Dossier für Aufregung. Es fordert dazu auf, unliebsame Parteifreunde zu denunzieren und zu mobben.
Seit einem Monat hungert in Ägypten ein Blogger, um gegen seine Verurteilung zu protestieren. Doch der Militärrat lässt sich davon nicht beeindrucken. Von A. Wahba
Bundespräsident Wulff hat Abdullah Gül in Berlin empfangen. Wichtiges Thema war der Arabische Frühling – Konfliktpotential bietet der mögliche EU-Beitritt der Türkei.
Warum die Postmoderne mausetot ist – und nie lebendiger war als heute: Ein Ausstellung in London widmet sich dem Stil und der Subversion zweier Jahrzehnte.
Das Gros der Ägypter fürchtet die Einmischung der USA in die Innenpolitik. Aber man will auch, dass sich die Religion da raushält, schreibt J. L. Esposito im Gastbeitrag.
1972 reiste US-Präsident Nixon zu Mao Tse-tung. Vorbereitet hatte den historischen Staatsbesuch Henry Kissinger. Matthias Nass hat mit ihm über diese Zeit gesprochen.
Das Militär ist in Banias eingerückt, das als Hochburg der Proteste gilt. Die Opposition stellt im Internet einen Forderungskatalog an Syriens Präsident al-Assad auf.
Das heutige Streben nach Perfektion hat nichts mehr mit der Frage nach dem Glück des Menschen zu tun. Der wahre Perfektionist will gut sein, nicht der Beste. Von C. Staas
Serbien ist Gast der Leipziger Buchmesse. Die Literaturszene des Lands ist gespalten. Viele Autoren umgehen die Frage nach der jüngeren Vergangenheit. Von D. Hugendick