Dreizehn Jahre lang prägte er die Literaturseiten der ZEIT, nun ist er 79-jährig in Hamburg gestorben. Seine journalistische Neugier und sein Witz bleiben unvergessen.
Verbessert ein Master die Jobchancen? Nicht unbedingt, sagt Hochschulforscher Andreas Ortenburger. Ob sich ein Masterstudium lohnt, hängt vom Fach und vom Berufsziel ab.
Wenn ein Doktortitel wegen Plagiats aberkannt wird, steht auch die Qualität der Betreuer und Gutachter infrage. Nicht alle Doktorväter haben dieselbe Qualifikation.
Sie ist Deutschlands beste Doktormutter. Im Interview erklärt Simone Winko, warum Doktorkinder als Einzelgänger nicht weit kommen – und wie eine Arbeit glücken kann.
Andreas Rademachers ist FDP-Kommunalpolitiker und schreibt gleichzeitig seine Doktorarbeit. Im Interview sagt er, warum ihn die Plagiatsaffären nicht davon abhalten.
Plagiatsjäger haben Schavan und andere gestürzt. Aber statt Kontrollwahn zu fürchten, sollte die Politik das Bedürfnis nach Transparenz nutzen, findet K. Polke-Majewski.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Kanzlerin Angela Merkel und Annette Schavan den Rücktritt der Bildungsministerin mitgeteilt. Ihre Erklärungen im Wortlaut
Viele Firmen stellen promovierte Bewerber aus repräsentativen Gründen ein und lassen sich das viel kosten. Die Plagiatsaffären könnten das ändern. Von Tina Groll
Warum wollen junge Nachwuchswissenschaftler heute promovieren? Vier von ihnen erzählen, was sie antreibt und welche Bedeutung der Doktortitel für sie hat.
Die Bildungsministerin ist nicht zu halten. Nicht weil sie in ihrer Doktorarbeit geschummelt hat, sondern weil sie uneinsichtig bleibt, kommentiert Ludwig Greven.
Annette Schavan hat in ihrer Dissertation nicht korrekt zitiert. So urteilte die Uni Düsseldorf und entzog ihr den Doktorgrad. Schavan will die Entscheidung anfechten.
Doktortitel werden reihenweise aberkannt. Promovieren die Unis zu leichtfertig? Nein, sagt Jurist W. Löwer im Interview. Schuld seien allein die Täuscher.