Vier bayerische Medien verzichten auf drei ihrer Plätze bei dem NSU-Prozess. Sie appellieren an andere zugelassene Journalisten, türkischen Medien den Vortritt zu lassen.
Das Gerangel um den NSU-Prozess schadet Deutschlands Image. Kolumnist Eric T. Hansen findet: Den türkischen Medien sollte man unbedingt Plätze anbieten – und heißen Tee.
Karlsruher Pressevertreter appellieren an das Münchener Oberlandesgericht: Eine Videoübertragung des NSU-Prozesses im Gerichtsgebäude sei rechtlich zulässig und geboten.
Nach Michael Jacksons Arzt muss sich nun der Konzertveranstalter vor dem Richter verteidigen. Jacksons Angehörige werfen AEG Live eine Mitschuld am Tod des Sängers vor.
Der für Türken im Ausland zuständige Vizepremier verlangt, dass im NSU-Prozess auch türkische Medien Platz finden. Er wirft den Münchner Richtern Parteinahme vor.
Das Münchner Oberlandesgericht hat sich bereit erklärt, türkische Pressvertreter in den NSU-Prozess einzubinden. Wie das geschehen soll, ließ es noch offen.
Der serbische Exminister Stanišić und sein Polizeichef müssen für je 22 Jahre ins Gefängnis. Beide wurden für schwere Verbrechen während des Bosnien-Krieges verurteilt.
Der Prozess gegen den Nationalsozialistischen Untergrund beginnt erst im April. Bereits jetzt ist klar: Moralisch hat der Staat schon verloren, kommentiert T. Steffen.
Der Prozess gegen Amanda Knox wird neu aufgerollt: Italiens höchstes Gericht hat entschieden, dass Knox sich erneut wegen Mordes an einer Britin verantworten muss.
Zu spät gekommen: Kein einziges türkisches Medium hat eine feste Akkreditierung für den NSU-Prozess erhalten. Dafür sieben verschiedene öffentlich-rechtliche Sender
Der Moskauer Prozess gegen den 2009 verstorbenen Wirtschaftsprüfer Magnizkij zeigt, wie das russische Rechtssystem von oben missbraucht wird. Von Johannes Voswinkel
Der Machtkampf bei Suhrkamp hat sich erneut zugespitzt. Nach dem Triumph des Minderheitengesellschafters Hans Barlach vor Gericht ist die Existenz des Verlags gefährdet.
Später Sieg: Die Deutsche Bank muss den Erben Leo Kirchs Schadensersatz zahlen. Im Urteil bezichtigen Richter die Banker der Lüge. Die Bank hat Beschwerde eingelegt.
Das Bundesverfassungsgericht beendet eine unheilige Praxis: Gerichte müssen sich bei Absprachen mit Angeklagten endlich an das Recht halten, kommentiert Ludwig Greven.
Der Fall des 2009 gestorbenen Anwalts hatte weltweit für Kritik gesorgt, weil er gefoltert worden sein soll. Die Behörden haben die Ermittlungen nun eingestellt.