70.000 Menschen pilgern in der Osterwoche in die Salzkathedrale von Zipaquira in den kolumbianischen Anden. Sie erleben eine mystische Atmosphäre tief unter der Erde.
Sie hörten Stimmen, sprachen mit Tieren, hatten Erscheinungen: Viele Heilige zeigten Symptome, die heute eher an psychische Krankheiten denken lassen als an Gottesnähe.
Was verehren wir? Hannes Schmid porträtiert indische Pilger, amerikanische Biker, Rockstars und Mennoniten. Seine Fotos alter und moderner Mythen sind in Bern zu sehen.
Milo Rau inszeniert in den "Moskauer Prozessen" unter anderem den Fall Pussy Riot. Das Stück offenbart die Lage der Künstler in Russland zwischen Bürokratie und Religion.
Der Regisseur Milo Rau lässt in "Die Moskauer Prozesse" die Kirche gegen die Kunst antreten. Auf der Bühne steht auch die Pussy-Riot-Aktivistin Jekaterina Samuzewitsch.
Der türkische Premier hat die israelische Staatsideologie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. UN, USA und Israel reagierten mit heftiger Kritik.
Warum Marcel Reich-Ranicki Pop ist: In seinem neuen Essay wirft Caspar Battegay einen überraschenden Blick auf die Vielfalt jüdischer Identitäten. Von Klaus Walter
Ein traditioneller Ehrbegriff, Gehorsam und Angst prägen in vielen Migrantenfamilien die Erziehung. Die "Heroes" wollen Jugendliche überzeugen, unabhängiger zu werden.
Die Feiertagsregelung diskriminiert nichtchristliche Religionen: Dies beanstandet nach ZEIT-Informationen eine Kommission – und fordert Feiertage für Muslime und Juden.
In Hamburg wird eine evangelische Kirche in eine Moschee umgewandelt. Die EKD ist empört – und ignoriert damit die religiöse Realität, kommentiert Malte Lehming.
Tunesiens Parteien wollen keine Regierung aus Technokraten, der Vorschlag von Premier Jebali wurde abgelehnt. Stattdessen könnte es ein gemischtes Kabinett geben.
Was bleibt von Papst Benedikt XVI.? Nicht viel, meint der Theologe und Kirchenkritiker Horst Herrmann. Und auch der nächste Papst wird den Reformstau nicht überwinden.
09.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Markus Thulin
Religion oder Migrationshintergrund machen Schüler nicht zu Problemfällen, schreibt Leser Markus Thulin. Als Lehrer hat er erlebt, dass Gewalt zu Hause entscheidend ist.
Ägyptens Präsident versucht in Berlin das Bild eines Reformers zu hinterlassen. Den Ausnahmezustand habe er ungern verhängt, Ziel seien Rechtsstaat und Religionsfreiheit.
Die Gruppe der NSU-Unterstützer ist womöglich größer als angenommen. BKA-Chef Jörg Ziercke zufolge könnten neben Beate Zschäpe zwölf weitere Verdächtige angeklagt werden.