Slowenien war lange das Musterland in Europa – jetzt halten es viele für den nächsten Rettungskandidaten. Wie konnte das passieren? Von Jana Gioia Baurmann, Ljubljana
Ist die Zypern-Einigung in letzter Minute ein Erfolg? Mitnichten, sagt Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden, der Fall offenbare das schlechte Krisenmanagement Europas.
Die zyprische Regierung berät über Änderungen am Rettungspaket. Präsident Anastasiades warb in einer TV-Ansprache für die Maßnahmen – und versprach einen Ausgleich.
Noch kann das Parlament in Zypern den Rettungsplan stoppen und damit die Beteiligung der Bankkunden. Die reagieren bereits und versuchen ihr Geld abzuziehen.
Die Regierungsbildung in Rom berührt europäische Interessen. Doch so wie in Griechenland wird sich die EU in Italien nicht einmischen können, kommentiert Matthias Krupa.
Die Bundesregierung zweifelt am Sinn eines Rettungspakets für Zypern. Dafür erntet sie scharfe Kritik von EU-Kommissar Olli Rehn: Jedes Euro-Land sei systemrelevant.
Noch vor einem Jahr stand die Euro-Zone vor dem Kollaps. Jetzt mehren sich die Erfolgsnachrichten aus den Krisenstaaten. Ist die Euro-Krise schon vorbei?
Finanzminister Schäuble hält Zypern für "nicht systemrelevant", EZB-Präsident Draghi sieht das anders: Eine Pleite Zyperns könne sich auch auf Griechenland auswirken.
Die Zinsen für die Südländer sinken, doch was ist mit den Reformen? Ein Gespräch mit Italiens Premier Mario Monti am Rande des Weltwirtschaftsforums. Von Josef Joffe
Die Hessen sollen am Tag der Bundestagswahl auch ihren Landtag wählen. Die CSU will genau das für Bayern auf keinen Fall. Beides ist problematisch, findet M. Schlieben.
Die schwarz-gelbe Regierung in Wiesbaden setzt auf den Merkel-Effekt: Mit der Zusammenlegung von Bundes- und Landtagswahl hofft sie, vom Bundestrend zu profitieren.
Der Fokus auf die EU-Schuldenkrise hat das Verhältnis zwischen Berlin und Paris gestört. Dagegen hilft eine bessere Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Zypern muss ebenso geholfen werden wie anderen Euro-Ländern, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz im Interview. Das Land sei bereit, nötige Auflagen zu erfüllen.
Die Euro-Finanzminister haben weitere Notkredite für Griechenland endgültig freigegeben. Der erfolgreiche Schuldenrückkauf des Krisenlandes machte dies möglich.