Palmöl steckt in immer mehr Produkten. Der Boom zerstört jedoch Urwälder und die Lebensgrundlage vieler Menschen. Experten fordern mehr Nachhaltigkeit. Von A. Endres
Kurz vor Ende des UN-Klimagipfels in Cancún sind die wichtigsten Fragen noch ungeklärt. Umweltminister Röttgen hat die Staatengemeinschaft daher zum Handeln gedrängt.
Bei der Klimakonferenz in Cancún sind Fortschritte möglich – wenn sich die Teilnehmer von Illusionen wie dem internationalen Großabkommen verabschieden. Von F. Drieschner
Die Bahn investiert 330 Millionen Euro, um Service und Pünktlichkeit zu verbessern. Doch mit dem nächsten Fahrplanwechsel kommen auch höhere Preise auf die Kunden zu.
Der russische Präsident würde Moskaus Bürgermeister gern loswerden, doch Jurij Lushkow lässt sich nicht rauswerfen. Zu lange war er dem Kreml nützlich. Von J. Voswinkel
Die Globalisierung macht auch vor den Ureinwohnern in Südamerika nicht halt. Um noch mehr Gewalt zu verhindern, muss ihnen geholfen werden. Ein Gastbeitrag
Nach heftiger Kritik wechselt Nestlé seinen Lieferanten für Palmöl. Greenpeace hatte dem Unternehmen vorgeworfen, es trage zu Abholzung der indonesischen Regenwälder bei.
Allein in Mittelamerika belaufen sich die Klimaschäden auf 105 Milliarden Dollar, sagen Minister der Region. Verantwortlich seien die Industriestaaten. Sie sollen zahlen.
Deutschland investiert in die Wiedervernässung großer Moorflächen in Osteuropa. Sie speichern große Mengen Kohlenstoff und sind deshalb wichtig für den Klimaschutz.
Kanzlerin Merkel ist in Brasilien und will auch über die Umwelt reden. Da kommt der Rücktritt der populären Umweltministerin Marina Silva dem Präsidenten Lula ungelegen.
Kann denn Essen Sünde sein? Die selig lächelnden Hamsterbacken des ehrwürdigen Bruders „Frere Clement" antworten mit einem klaren Nein. Lange ist es her, daß die Völlerei den Katholiken als Todsünde galt. Zurückhaltung ist aller Laster Anfang.