Die UN haben Anfang April einen erstmals weltweit gültigen Vertrag zur Regulierung des Waffenhandels beschlossen. Deutschland will das Abkommen schnell ratifizieren.
Zu Beginn seiner Nahost-Reise stellt der neue US-Verteidigungsminister klar: Ein Militärschlag gegen den Iran ist weiter möglich. Deshalb erhalten dessen Gegner Waffen.
Israel, Saudi-Arabien und die Arabischen Emirate bekommen Waffen im Wert von rund zehn Milliarden Dollar. Damit wollen die USA ihre Partner gegen den Iran absichern.
Die Rüstungsschmiede Krauss-Maffei liefert 86 Kampfpanzer nach Katar, ein Land mit problematischer Menschenrechtslage. Für Linke und Grüne ist das ein Unding.
Die globale Finanzkrise hat Auswirkungen auf die Rüstungsindustrie: Die Umsätze der Großen gingen 2011 deutlich zurück. Die Branche erschließt nun neue Sektoren.
Wo unterscheiden sich die beiden Volksparteien eigentlich noch?, fragen Kritiker. Zum Beispiel bei den Rüstungsexporten, sagt die SPD. Und will vieles anders machen.
Der Iran treibt sein Raketenprogramm mit Unterstützung aus Deutschland voran. Drei aktuelle Fälle zeigen, warum die Berliner Embargopolitik versagt. Von C. Gilbert
Der Einsatz von Kampfdrohnen kann gerechtfertigt sein. Doch bevor die Bundeswehr sie anschafft, muss es klare Einsatzregeln geben, kommentiert Jochen Bittner.
Israel bestückt offenbar U-Boote deutscher Herkunft mit Nuklearwaffen. Die Bundesregierung betont, die Lieferung, nicht die Nutzung der Schiffe sei ihre Verantwortung.
Die Nato muss sich auf ihre Kernaufgabe besinnen, das hat der Gipfel in Chicago gezeigt. Von Missionskriegen sollte sie die Finger lassen, kommentiert Theo Sommer.
Während die USA und Europa ihre Rüstungsausgaben reduzieren, um zu sparen, geben Russland und China mehr Geld fürs Militär aus. Aufgerüstet wird auch im Nahen Osten.