Wer hat Angst vor der Gegenwart? Die Ruhrtriennale spielt John Cages fast nie aufgeführte "Europeras" und die Salzburger Festspiele wagen sich an Zimmermanns "Soldaten".
Der bedeutende Komponist Heiner Goebbels ist neuer Leiter der Ruhrtriennale. Er erklärt, was ihn am deutschen Theater langweilt und wo er große Kulturerlebnisse findet.
Die Debatte erschöpft sich oft im ideologischen Entweder-oder. Verloren geht der offene Blick auf eine ambivalente Wirklichkeit. D. Baspinar plädiert für mehr Neugier.
Buletten statt Nockerln: Seit 100 Tagen ist Jürgen Flimm Intendant der Berliner Staatsoper. Den Salzburger Kleingeist hat er hinter sich gelassen. Von Frederik Hanssen
Hans Werner Henzes neue Oper "Gisela" feiert Premiere bei der Ruhrtriennale. Ein Gespräch über das Komponieren als lebensrettende Maßnahme und schöne Hemden.
In seiner "Kirche der Angst" setzte sich der krebskranke Christoph Schlingensief mit seinem Tod auseinander. Er wollte leben, jetzt hat er den Kampf verloren.
Das groovt und lamentiert: Die Lautenspielerin Christina Pluhar bringt den kauzigen Gerätepark des 17. Jahrhunderts werktreu zum Swingen. Von Wolfram Goertz
Die Schauspielerin Veronica Ferres hat ihr Leben in den vergangenen Jahren öffentlich gemacht wie kaum eine zweite Prominente. Hat sie aus ihren Fehlern gelernt?
Selten gelangt Musiktheater so umgehend zu Intensität und Klarheit: Willy Decker inszeniert Schönbergs "Moses und Aron" zur Eröffnung der Ruhrtriennale.
Der Schauspieler Jan Josef Liefers liebt den Ostrock, der Kabarettist Frank Goosen schwört auf die Bands der Nachwendezeit. Ein Gespräch über den Sound zweier Kindheiten