Computerspiele sind erwachsen geworden. Sie erzählen komplexe Geschichten und gehören in den Kanon der Hochkultur. Sie können sogar unser Politikverständnis beeinflussen.
Brian David Johnson ist Futurist beim Computerchip-Hersteller Intel. Er liest und schreibt Science-Fiction, damit sein Arbeitgeber auch in zehn Jahren noch Geld verdient.
In dem Thriller "In Time" altern Menschen nicht mehr, doch die Lebenszeit hat einen realen Preis: Wer zu arm ist, stirbt. Leider bleibt das Potenzial der Idee ungenutzt.
Das Netz hat seine utopische Kraft längst entfaltet. Welche Alternativen zum Kapitalismus hält es bereit? Diskutieren Sie im Chat von 14.00 Uhr an mit.
Das Filmfest von Locarno leistet sich endlich wieder Glamour, greift mit Science-Fiction nach den Stars – und sucht im Wettbewerb nach Bodenhaftung. Eine Halbzeitbilanz
Wann kommt der große Knall? Wie wird das Ende aussehen? Darüber wird immer wieder spekuliert. Der Philosoph Platon behautete bereits in seinem „Timaeus“, die Welt müsse aufgrund verborgener Naturgesetze zuerst durch Wasser, dann durch Feuer gereinigt werden.
Die meisten Ideenromane der Aufklärung sind grauenhaft langweilig. Wer anderer Meinung ist, der trete vor und beweise, daß er die 933 Seiten von Wilhelm Friedrich von Meyerns „Dya-Na-Sore“ (1787-1791), die er damals auf Empfehlung Arno Schmidts bei Zweitausendeins gekauft hat, auch wirklich alle gelesen hat.
In völlig verkorksten Welten spielen die SF-Kurzgeschichten des Ostberliner Naturwissenschaftler- und Autorenehepaares Angela und Karlheinz Steinmüller.
Alan Dreyfuß ist von Beruf Paramed-Phasenverschiebungsnavigator. Bei einer Sauftour durch die Raumfahrerstadt Port-City lernt er den ehemaligen Raumfahrer John kennen, auf dessen Schulter ein „Surrogat“ wohnt.
Nun geht es bald zur Neige, das Orwell-Jahr, und fast hätten wir vergessen, daß schon ein anderer Schriftsteller, Heinrich Seidel, vor hundert Jahren einen Bericht „Im Jahre 1984“ geschrieben hatte.
Welcher Vater, welche Mutter sind noch nie mit ähnlichen Fragen aus neugierigen Kindermündern konfrontiert worden und mußten schnell vom Nimbus der Allwissenheit Abschied nehmen? Wem solche Situationen peinlich sind, dem kann geholfen werden.
Zwei Bücher über Gärten sind anzuzeigen, keine Gartenbücher, sondern zwei Geschichten im grünen Trend. Die eine spielt in Amerika, die andere an der Elfenbeinküste, doch die geographischen Orte spielen allenfalls eine atmosphärische Rolle.
„Immer wenn Menschen zu Besuch kamen, wenn Empfänge waren, ging mitten in der Nacht leise die Tür auf, und er stand im Türrahmen, im Spitzennachthemd, und staunte die Menschen an, still beobachtend und todernst.