Der Streit bleibt ungelöst: Die Befürworter einer ständigen Mitgliederversammlung im Netz sind auf dem Parteitag knapp gescheitert. Zwölf Stimmen fehlten ihnen am Ende.
Ein Dortmunder Professor will verdächtige Dissertationen von Politikern veröffentlichen – und wirbt um Spenden. Kritiker sehen darin ein Geschäftsmodell. Von A. Kühne
Eine US-Firma hat ein Programm entwickelt, das Aufsätze von Studenten und Schülern korrigieren soll. Ob die Software menschliche Prüfer ersetzen kann, ist umstritten.
Ilona A. hat keinen Rechner und kein WLAN. Trotzdem sollte sie 651 Euro zahlen, weil sie einen Film getauscht haben soll. Erst in der Berufung wurde sie freigesprochen.
Facebook baut kein eigenes Handy, es kapert nun Androidgeräte. Wie ein Symbiont legt sich die Software Home über alles und macht aus dem Gerät einen Facebook-Fernseher.
Für die Enthüllungen über Steueroasen mussten Millionen Dokumente nach Hinweisen durchsucht werden. Den Schlüssel dazu lieferte eine spezielle Analyse-Software.
Microsoft und die New Yorker Polizei haben gemeinsam ein gigantisches Überwachungssystem entwickelt. Nun wollen sie es verkaufen. Interesse gibt es nicht nur in den USA.
Über ReDigi kann jeder seine bei iTunes erworbene Musik weiterverkaufen. Nun sagt ein US-Gericht, das sei illegal – obwohl der Verkäufer der Eigentümer der Dateien ist.
Menschen nehmen ihre Rechner überall hin – auch mit zur Arbeit. Das birgt Risiken für Unternehmen. Mit verschlüsselten Containern sollen die Geräte künftig sicher sein.
Die Razzien bei ausländischen Stiftungen in Russland belasten das Verhältnis Deutschlands zu Russland. Nicht nur Außenminister Westerwelle reagierte empört.
Mit Razzien geht der Kreml gegen NGOs vor, die als "ausländische Agenten" gelten. Das betrifft auch die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung.
Verbrechen über Verhaltensmuster vorhersagen, um Täter einzusperren, die noch nichts getan haben – klingt nach Science Fiction. E. T. Hansen über die "Präventionsjustiz"
Prominente Politiker mussten zurücktreten, weil sie abgeschrieben haben. ZEIT ONLINE gibt Tipps, wie Studenten ihre Arbeiten vor der Abgabe überprüfen können.
Reporter ohne Grenzen wirft westlichen Unternehmen vor, Diktatoren mit Überwachungstechnologie zu beliefern. Die Firmen wehren sich, doch die Beweise sprechen gegen sie.