In Ankara geht die Polizei erneut mit Tränengas gegen Demonstranten vor, ein Mann erlag seinen Verletzungen. Präsident Gül schlägt versöhnliche Töne an.
Künstler aus der Türkei solidarisieren sich bei der Biennale mit den Protestierenden in Istanbul. Die Demo auf dem Markusplatz offenbart aufgestaute Wut. Von S. Weier
Moskau wird vom Westen und der EU zu hart kritisiert, schreibt Gernot Erler im Gastbeitrag. Der Vizefraktionschef der SPD hält Russlands Ausgrenzung für einen Fehler.
Die Soldaten haben im Niger eingegriffen und eine Geiselnahme beendet, zwei Terroristen wurden getötet. Der nigrische Staatspräsident hatte um Unterstützung gebeten.
Islamisten haben eine Uranmine und eine Militärbasis im Niger angegriffen – es gibt Tote und eine Geiselnahme. Die Täter begründen den Angriff mit dem Mali-Einsatz.
München rüstet sich für eine Demo, zu der Linksextreme kommen wollen. Die Organisatoren sprechen von Solidarität mit den NSU-Opfern, die Polizei erwartet Ausschreitungen.
Mit einem Messer bedroht ein Häftling eine Frau in einem thüringischen Gefängnis. Der Mann fordert die Verlegung in eine andere Vollzugsanstalt und einen Anwalt.
Das Oberlandesgericht München rückt nicht von seiner Akkreditierungsliste ab. Damit bleibt türkischen Medien beim NSU-Prozess ein garantierter Platz im Saal verwehrt.
Bei der Rettung Zyperns habe sich die EU wenig solidarisch verhalten, sagt Außenminister Kasoulidis. Sein Land habe vor dem Austritt aus der Euro-Zone gestanden.
"Hoher politischer Stellenwert" – lobt Kanzlerin Merkel den Nato-Einsatz deutscher Soldaten in der Türkei. Nun folgen schwierige Gespräche mit der türkischen Führung.
Der Bundespräsident weist einen Weg aus der tiefen Vertrauenskrise der EU. Er füllt damit die Lücke, die Merkel bis heute gelassen hat, kommentiert Ludwig Greven.