Rot-Grün und einzelne CDU-Politiker wollen die Steuern erhöhen. Zu Recht. Denn vor allem Betuchte müssen wieder mehr zum Gemeinwohl beitragen, kommentiert Ludwig Greven.
06.11.2012,
TAGESSPIEGEL, Simon Frost, Kevin P. Hoffmann
Ob Barack Obama oder Mitt Romney: Der nächste Präsident wird Amerikas Wirtschaft umbauen müssen. Viel Spielraum wird er dabei nicht haben. Von S. Frost und K. Hoffmann
Zu hohe Lohnabschlüsse könnten zu Entlassungen führen und helfen der Konjunktur nicht, sagt RWI-Ökonom Roland Döhrn. Er sieht für den öffentlichen Dienst wenig Spielraum.
Italiens neue Regierung unter Mario Monti steht. Sie muss einen schwierigen Spagat meistern: Das Wachstum stimulieren und gleichzeitig kräftig sparen. Von Marcello Berni
Mazedonien erlebt gerade die Umkehrung des arabischen Frühlings. Hassgruppen überziehen Blogs mit Beleidigungen und töten so den demokratischen Diskurs im Netz.
Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog fordert im ZEIT-Interview mehr Kompetenzen für Brüssel - und mehr Demokratie. Gleichzeitig kritisiert er die Kanzlerin.
Obamas Niederlage ist ein Menetekel für die europäische Linke. Sie muss lernen: Schulden werden zu einer Machtfrage und zerstören den Staat. Von B. Ulrich und M. Brost
Der Historiker Niall Ferguson glaubt, dass die USA in die gleiche Lage geraten könnten wie Griechenland. Ein Interview über die gefährliche Politik der Verschuldung.
Der Umverteilungsstaat wächst und wächst, heißt es. Ein Mythos. In Wahrheit wird nicht mehr umverteilt als früher – dafür aber zu wenig radikal. Von Philip Faigle
Der krasse Gegensatz zu Frankreich: Das Gros der Briten findet den Extrem-Sparkurs der Regierung richtig. Immerhin: Die letzten Wirtschaftsdaten sind gut. Von J. Krönig
Oskar Lafontaine will in Deutschland die Steuer- und Abgabenquote auf skandinavisches Niveau anheben. Doch ein Vergleich mit den Ländern im Norden hinkt.