Péter Nádas zeigt, wie Ideologien und Repressionen die intimsten Regungen des Menschen prägen. Jetzt wird der ungarische Schriftsteller 70 Jahre alt. Von Jörg Plath
In seinem neuen Gedichtband lobt Günter Grass den israelischen Nukleartechniker Vanunu als Held. Dieser hatte das geheime Atomprogramm Israels öffentlich gemacht.
Wie erlebte die Sowjetbevölkerung den Kalten Krieg? Im Interview spricht die Historikerin I. Scherbakowa über Kubakrise, Gagarins Flug ins All und Perestroika.
Der Besuch von Bundespräsident Gauck in Israel ist heikel – nicht nur wegen seiner Position zu Nationalsozialismus und Stalinismus. Stephan-Andreas Casdorff kommentiert.
Zwangsarbeit, Hunger und Folter: 20 Millionen Sowjetbürger litten in Stalins Lagern. Eine Ausstellung in Neuhardenberg dokumentiert ihr Leid. Von Bernhard Schulz
Eine grandiose Rekonstruktion der Gewaltgeschichte der Sowjetunion: Jörg Baberowskis "Verbrannte Erde" ist ein verstörendes Buch über den Stalinismus. Von Karl Schlögel
Der Künstler Martin Zet plant anlässlich der Berlin Biennale eine Installation aus Exemplaren des Sarrazin-Buchs "Deutschland schafft sich ab". Erste Proteste werden laut
Iwan Panikarow hat lange als Klempner gearbeitet - heute kümmert er sich um das Erbe der Stalinschen Todeslager. Denn Russlands Regierung interessiert das Thema nicht.
Eigentlich wäre die Finanzkrise das Thema für die Linkspartei. Doch statt sich zu profilieren, zerlegt sich die Partei selbst. Gregor Gysi schaut hilflos zu. Von M. Lau
Die Linke hat sich selbst einen Fluch auferlegt. Zwei Mal im Jahr frischt sie ihn auf: zum Jahrestag des Mauerbaus und zum Jahrestag des Mauerfalls. Von Bernd Ulrich
Die Schlümpfe – nur schlichte Trickfiguren, die jetzt ins Kino kommen? Nein, sie sagen viel mehr über uns und unser Zusammenleben, als uns lieb sein kann. Von Tin Fischer
Die Linken-Chefs stellen ihren Programmentwurf vor. Der lässt offen, wohin der Vorstand will. Regieren, Opponieren – oder einfach Ruhe in der Partei. Von R. Woratschka
Ob die Proteste zur Freilassung Ais geführt haben, ist unklar. In jedem Fall darf der Westen seine Politik der Nadelstiche nicht aufgeben, kommentiert Christiane Peitz.