02.02.1990,
DIE ZEIT, Hans Schuh
In etwa fünf Jahren, wenn die bergmannische Erkundung des Gorlebener Salzstockes abgeschlossen ist und das Planfeststellungsverfahren für das Endlager beginnt, dann sollen die laufenden Untersuchungen soweit sein, daß die direkte Endlagerung als Entsorgungsweg berücksichtigt werden kann Bis dahin werden für 550 Millionen Mark alle wichtigen Komponenten gebaut und in praxisnahen Belastungstests geprüft Am meisten kostet eine „Pilot-Konditionierungsanlage“ (PKA) in Gorleben In dieser PKA werden Brennelemente ferngesteuert zerlegt, die Brennstabe eingebuchst und endlagergerecht in Behälter verschweißt Nach Angaben des Niedersächsischen Umweltministeriums wird die Baugenehmigung für die PKA Anfang Februar erteilt.