Die Bundesrepublik hat ihre Position als Stromexportland im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Der Stromhandel bleibt ein einträgliches Geschäft – trotz der Energiewende.
Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Strom erzeugt, als es verbraucht. Dennoch ist die Versorgungssicherheit wegen des Erfolgs der Erneuerbaren gefährdet.
Maximilian Semsch hat auf einem Pedelec Australien umrundet. Im Interview schildert er, wie sich die Technik über 16.000 Kilometer bewährte und woher er den Strom nahm.
Die Regierung sieht sich bei der Energiewende auf einem guten Weg – trotz aller Zweifel und Kritik. Doch wo steht Deutschland wirklich? Von Kevin P. Hoffmann
Der Umweltminister drängt, der Wirtschaftsminister bremst: Bei der Energiewende kracht es innerhalb der Bundesregierung. Eine Kommission zeigt nun, wo es hakt.
Die unteren zehn Prozent der Bevölkerung sind durch die Energiewende besonders belastet. Ihre Stromrechnung wird sich ab Januar stärker verteuern als die der Reichen.
Nachtspeicherheizungen sind als Stromfresser verschrien und gelten als veraltet. Geht es nach dem Energiekonzern RWE, könnten sie bald die Energiewende vorantreiben.
Die Energiekonzerne erhöhen die Strompreise nach Ansicht des Umweltministers viel stärker als nötig. Gesunkene Einkaufspreise würden nicht weitergereicht.
Das Solarenergie-Projekt Desertec soll in Afrikas Wüsten Strom erzeugen. Allerdings verlieren deutsche Unternehmen das Interesse: Nach Siemens steigt auch Bosch aus.
Die Strompreise werden weiter steigen. Was hilft dagegen? Regierung und Opposition streiten über Steuersenkungen und Ausnahmeregeln für die Industrie. Von M. Schlegel
Für zehn Euro können Bürger künftig zu Hause eine Energieberatung erhalten. Die Verbraucherzentralen bekommen dafür zusätzlich sechs Millionen Euro vom Bund. Von M. Uken
In Europa geht ein Stück Technik-Geschichte zu Ende: Ab September dürfen aus Energiespargründen nur noch Restbestände der klassischen Glühfadenlampe verkauft werden.
Die Umweltorganisation BUND hat die Bundesregierung scharf kritisiert. Sie bremse und zerrede die Energiewende. Die Politik solle Anreize zum Energiesparen schaffen.
Nach einem Netzausfall sind mehr als 600 Millionen Inder ohne Strom, auch Neu Delhi ist betroffen. Der Druck auf die Regierung wächst, die Versorgung zu modernisieren.