Das neue Semester beginnt. Und damit der Run auf Credit-Points, der angeblichen Währung für Erfolg. Studenten sollten sich davon freimachen, findet Ruben Karschnick.
Ein Studienabbruch gilt als mittelschwere Katastrophe. Zu Recht? Arbeitgeber, Karriereberater und Ex-Studenten über die übertriebene Angst vor der Lücke im Lebenslauf
Obwohl er nur vier statt elf Semester brauchte, verklagte eine private Hochschule ihren Studenten auf die vollen Studiengebühren. Zu Recht, urteilt ein Gericht.
Die Hälfte der Ingenieurstudenten bricht das Studium ab – dabei werden sie dringend gebraucht. Für die Hochschulen ist das ein Armutszeugnis, kommentiert J.-M. Wiarda.
Eine neue Studie bescheinigt Bachelor-Studiengängen hohe Abbrecherquoten. Mitautor Ulrich Heublein sagt im Interview: Schuld daran sind die Universitäten – nicht Bologna.
Die Hochschulreform sollte die Quote der Studienabbrüche senken. Eine Studie zeigt das Gegenteil. Doch die Ergebnisse reichen nicht, um den Bachelor zu verteufeln.
Ein Studium abzubrechen, ist keine Schande. Viele Berufe erfordern besondere Talente. Aber nicht zwingend ein abgeschlossenes Studium, sagt Martin Wehrle.
Zu viel Bürokratie, zu hohe Arbeitsbelastung: Die Arbeitsbedingungen machen den Arztberuf unattraktiv. Die Krankenhäuser müssen sich verändern, um junge Ärzte anzulocken.
Facebook geht an die Börse, und alle drehen durch. Dabei gibt es viele Risiken. Wie sehr kann ein Soziales Netzwerk, das schon so groß ist, noch wachsen? Von M. Rohwetter
Viel zu selten schaffen es Zuwandererkinder auf die Uni – und häufig zählen sie zu den Studienabbrechern. Jetzt stellen sich die Hochschulen dem Problem. Von M. Maas
Ehrgeiz und Perfektionismus – wie ein Aussteiger ohne Ausbildung Apple zu einer der wertvollsten Firmen machte und die Welt der Computer revolutionierte. Von Kai Biermann
Investieren statt sparen! Der Bildungsökonom Klaus Klemm schlägt Alarm. Im Interview sagt er, warum es ein Fehler ist, weniger Lehrer einzustellen als versprochen.
Van Gogh belegte noch mit 30 einen Anfängermalkurs, Newton veröffentlichte jahrelang nichts – unter Angst vor schlechten Leistungen litten selbst die ganz großen Genies.
In den kommenden Jahren werden Millionen an Fachkräften fehlen, warnen Experten. Doch die Prognosen sind mit einigen Unsicherheiten behaftet. Von Alexandra Endres