Wenn Google neben Suchworten unangenehme Wortvorschläge macht, kann der Betroffene Löschung verlangen, urteilt der BGH. Von selbst muss Google nicht aktiv werden.
Google will den Wettbewerbskontrolleuren der EU offenbar nachgeben. Den Konkurrenten geht das nicht weit genug. Sie fühlen sich bei Suchergebnissen benachteiligt.
Fleißarbeit von Julian Assange und seinen Getreuen: WikiLeaks will 1,7 Millionen Depeschen veröffentlichen. Allerdings stammen sie aus den Siebzigern und aus US-Archiven.
Die Länder werden nicht den Vermittlungsausschuss des Bundesrates anrufen. Damit ist die letzte Hoffnung der Gegner dahin, das Leistungsschutzrecht zu verhindern.
Die EU-Kommission will den Datenschutz in Europa einheitlich regeln. Deutsche IT-Firmen setzen lieber auf Selbstverpflichtungen, stoßen damit aber auf Widerstand.
Die Firma will noch mehr über Nutzer wissen und genauer messen, welchen Einfluss Werbung auf den eigenen Seiten hat. Dazu hat Facebook den Adserver Atlas gekauft.
Das Leistungsschutzrecht ist verabschiedet. Es stärkt Starke und schwächt Schwache. Und statt um digitalen Wandel ging es wieder nur um Geschäftsmodelle. Von K. Biermann
Im Bundestag wird morgen voraussichtlich das Leistungsschutzrecht verabschiedet. Dabei ist das Gesetz absurd und unklar wie eh und je, kommentiert Kai Biermann.
Nicht alle Hacker sind kriminell: IT-Sicherheitsexperten überprüfen Websites auf Schwachstellen. Wie der Joballtag von guten Hackern aussieht, zeigt der Beruf der Woche.
Die Telekom will Geld von Google, weil sie in ihr Netz investiert und Google davon profitiert. Wie auch beim Leistungsschutzrecht sind solche Behauptungen substanzlos.
Ein Gesetz, das Google zwingt, für verlinkte Artikel zu bezahlen. Das hätten Deutschlands Verleger gern gesehen. Das wird wohl nicht kommen, die Koalition sperrt sich.