In Garagen oder Gemeinschaftslaboren spielen Biohacker mit der Gentechnik. Sie knacken DNA-Codes und bringen Mikroben zum Leuchten. Nur Spaß oder ein Sicherheitsrisiko?
Designer-Mikroben produzieren im Labor Wirkstoffe für Arzneien und sogar Kraftstoffe. Nun sollen die Organismen der Großindustrie dienen. Ist das vermessen oder visionär?
Der Arzt Giovanni Maio spricht über die Grenzen der Synthetischen Biologie – und über die Verantwortung der Forscher, zwischen Lebendigem und Maschine zu unterscheiden.
Aus Kunststoff und lebenden Zellen basteln Biotechnologen künstliche Medusen. Die Technik ist ein Vorgeschmack, was in ferner Zukunft mit Organen möglich sein könnte.
Forscher haben ein Bakterium gezüchtet, dessen Erbgut wohl anders tickt als das aller anderen Lebewesen. Im Labor entstand eine künstliche Evolution im Zeitraffer.
Häuser aus Zellen. Bakterien, die Riffe bauen. Was für Künstler früher Holz und Metall waren, könnte morgen das Leben selbst sein – mithilfe der synthetischen Biologie.
Wachs, Farben, Kunststoffe: Fast alles wird heute aus Erdöl und Erdgas hergestellt. Biologen wollen nun Zellen zu kleinen Fabriken machen. Von Kai Kupferschmidt
Leuchtende Bäume, lebende Sensoren und Darmbakterien als Auftragskiller: Die Synthetische Biologie ist dabei, Leben vom Reißbrett zu verwirklichen. Von Kai Kupferschmidt
Mikrobiologen programmieren das Erbgut radikal um. Die Zellen, die sie im Labor erschaffen, nutzen eine Programmiersprache, die selbst Viren nicht verstehen.
Beim alljährlichen Wettbewerb am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA spielen Studenten aus aller Welt mit den Bausteinen des Lebens.
In Industrieländern bekommt jeder Hundertste die Gelenkerkrankung, weil der Körper Harnsäure nicht richtig abbauen kann. Eine Kapsel unter der Haut soll Abhilfe schaffen.
Die Synthetische Biologie schafft Organismen aus künstlichen Bausteinen. Führende Wissenschaftler fordern nun eine gesellschaftliche Debatte über Chancen und Risiken.