Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht.
Der NSU-Schock hat wenig bewirkt: Mindestens 152 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme Täter, doch der Staat zählt noch immer weit weniger Tote. Von Toralf Staud
Zehn Menschen sterben 1996 als ein Lübecker Asylbewerberheim ausbrennt. Spuren deuten auf rechten Terror hin. Doch niemand wird gefasst, weil die Behörden versagten.
Das NSU-Verfahren gegen Beate Zschäpe werden nur wenige Interessierte beobachten können. Das Münchner Gericht will so einen Schauprozess vermeiden. Von Georg Etscheit
Die CIA hat einen Schwiegersohn Osama bin Ladens verhaftet. Suleiman Abu Geith wird nun in New York wegen Verschwörung zum Mord an amerikanischen Bürgern angeklagt.
Wolfgang Kraushaar beschreibt die geistigen Wurzeln des Terrorismus in der Bundesrepublik. Schuld ist für ihn ein typisch linker Antisemitismus. Hat er recht?
Bei den Kämpfen in Mali ist laut Idriss Déby Itno einer der wichtigsten Anführer der Extremistengruppe getötet worden. Eine Bestätigung Frankreichs gab es nicht.
Wie antisemitisch war die Linke? Eine Lektüre des neuen Buchs von Wolfgang Kraushaar, das nach fragwürdigen Wurzeln im deutschen Terrorismus der siebziger Jahre sucht.
Die Rüstungsindustrie verkauft mehr Waffen in die Golfregion. 2012 genehmigte die Regierung Exporte im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Größter Abnehmer ist Saudi-Arabien.
Terrorgruppe und Israel-Hasser, gleichzeitig Regierungsfraktion und Sozialwerk im Libanon: Die EU weiß nicht, wie sie mit der Schiitenmiliz Hisbollah umgehen soll.
In einem vor allem von Hindus bewohnten Bezirk der indischen Stadt Hyderabad sind mindestens zwei Bomben explodiert. Dabei starben zahlreiche Menschen.
Wie konnte es passieren, dass der Verfassungsschutz die Terroristen des NSU aus dem Auge verlor? Unser Autor Y. Musharbash hat den Inlandsgeheimdienst ausgeforscht.