Die Islamisten sind geflohen, doch können die vielen Ethnien in Timbuktu je wieder miteinander leben? Zu viel ist in den vergangenen Monaten passiert. Von Wolfgang Bauer
Frankreichs Militäreinsatz drängt die Islamisten in Mali weiter zurück. Nun soll Timbuktu besetzt werden – die Dschihadisten haben die Stadt wohl bereits verlassen.
Die UN planen einen Militäreinsatz in Nord-Mali. Wohl als Reaktion darauf haben islamistische Rebellen Mausoleen in Timbuktu zerstört, die zum Weltkulturerbe gehören.
Seit 40 Jahren gibt es das Welterbe-Programm der Unesco. In Zeiten von Terroranschlägen und unerklärten Kriegen ist das Gütesiegel bisweilen eher Fluch denn Segen.
Tunesien hat die Tourismusflaute überwunden, doch nicht alle Orte profitieren vom Aufschwung. In Kairouan müssen Tagestouristen nirgendwo Schlange stehen.
Rund Tausend Geschäfte des alten Basars sind niedergebrannt. Die fünfte von sechs Weltkulturerbe-Stätten in Syrien ist damit vom Bürgerkrieg erfasst worden. Von M. Gehlen
Die Handelsstadt Djenné ist eine der wichtigsten Attraktionen Malis. Doch mit dem Terror der Islamisten sind die Touristen verschwunden, wie unsere Bilder zeigen.
Zahlreiche Bewohner der syrischen Handelsmetropole werden Opfer von Luftangriffen des Militärs. Jordanien eröffnet derweil ein großes Flüchtlingslager. Von M. Gehlen
Den ganzen Samstag haben Regierungstruppen Syriens Metropole Aleppo beschossen. Die Rebellen sind ihnen unterlegen. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Von M. Gehlen
Mountainbiken ist populär, und die Fahrer sind meist gern gesehene Gäste. Doch Hessen will die Biker aus dem Wald vertreiben. Der ADFC ist überrascht. Von A. Reidl
Mit Hämmern und Äxten zerstören Salafisten jahrhundertealte Heiligtümer in Mali. Vielleicht muss die Unesco das Weltkulturerbe von Timbuktu von der Liste streichen.
Griechenland hat gewählt, unsere Weinkolumnisten auch: Im Klostergarten auf dem heiligen Berg Athos reift der Metochi Chromitsa, ein Roter mit dem Zeug zum Krisenmanager.