Internet-Aktivistin Rebecca MacKinnon ruft ihre Mitstreiter dazu auf, von der klassischen Politik zu lernen, wie man Allianzen schmiedet. Nur so komme Netzpolitik voran.
Die einst so ineffiziente Piratenpartei verpasst sich im Schnellverfahren ein Rumpf-Wahlprogramm. Debattiert wird später. Reicht das? Von L. Jacobsen, Neumarkt
Billiger, besser, fairer: Für freien Zugriff auf Forschungsergebnisse sollen die Urheber zahlen. Mit eigenen Journalen wehren sich Forscher gegen Verlage. Von A. Herbold
Die Kritik von Bürgerrechtlern war vergeblich, der Bundesrat hat das umstrittene Gesetz zur Bestandsdatenabfrage durchgewinkt. Nun wird es wohl Klagen dagegen geben.
Die neue Studie zur Digitalen Content-Nutzung zeigt: Die meisten Nutzer achten das Urheberrecht. Die Kulturindustrie will trotzdem härter durchgreifen. Von A. Herbold
Der Medienkonzern Viacom hat vor Gericht erneut gegen YouTube verloren: Urheberrechtlich geschütztes Material bei YouTube muss Viacom weiterhin selbst finden und melden.
Über ReDigi kann jeder seine bei iTunes erworbene Musik weiterverkaufen. Nun sagt ein US-Gericht, das sei illegal – obwohl der Verkäufer der Eigentümer der Dateien ist.
Jemand kopiert das erfolgreichste Schuhmodell aller Zeiten, den Converse Chuck All Star, nennt ihn Karma Chakh und sagt: Ich produziere den gleichen Schuh, nur besser.
Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem Abmahngebühren für illegale Downloads begrenzt werden sollen. Doch das gilt längst nicht immer.
Das Leistungsschutzrecht ist verabschiedet. Es stärkt Starke und schwächt Schwache. Und statt um digitalen Wandel ging es wieder nur um Geschäftsmodelle. Von K. Biermann
Im Bundestag wird morgen voraussichtlich das Leistungsschutzrecht verabschiedet. Dabei ist das Gesetz absurd und unklar wie eh und je, kommentiert Kai Biermann.
Auflegen wird teuer: Ab dem 1. April kostet jeder Song, den ein DJ auf seiner Festplatte hat, 13 Cent. Wie die Gema kontrollieren will, wer was abspielt, ist noch unklar.