Die geheimen Verbindungsleute von Bund und Ländern werden künftig in einer gemeinsamen Liste geführt – allerdings ohne Klarnamen. Das soll Doppel-Ermittlungen verhindern.
Der Präsident des Verfassungsschutzes warnt im Interview vor einer neuen Gefahr in Deutschland: Extremisten greifen einander auf offener Straße an und lernen voneinander.
Bundesbehördenchef Hans-Georg Maaßen rechnet mit einer Zunahme der Gewalt zwischen Rechts- und Linksextremisten. Im Wahlkampf könne es für Parteien gefährlich werden.
50 Anwälte werden im NSU-Prozess die Nebenkläger vertreten. Vier von ihnen sprachen nun über ihre Strategie: Ihr Ziel ist nicht ein hartes Urteil, sondern die Aufklärung.
Union und FDP haben mit ihrer Mehrheit im Bundestag einen Antrag zum Verbot der rechtsextremen NPD verhindert. Die Opposition wirft der Regierung Blockadehaltung vor.
Kurz vor Beginn des NSU-Prozesses beklagen die Verteidiger "offene Diskriminierung" des Gerichts. Es hatte angeordnet, die drei Anwälte vor jeder Sitzung zu durchsuchen.
Ermittlungserfolg in Hessen: Von dort aus sollen inhaftierte Rechtsradikale bundesweit ein geheimes Netzwerk geknüpft haben. Ihre Kontakte reichten ins Umfeld des NSU.
Eine Kampagne der Jugendorganisationen von Linken und Grünen löst Wut in der Union aus. CDU-General Gröhe wirft ihnen vor, sie verhöhnten die Opfer linker Gewalt.
Das Gerangel um den NSU-Prozess schadet Deutschlands Image. Kolumnist Eric T. Hansen findet: Den türkischen Medien sollte man unbedingt Plätze anbieten – und heißen Tee.
Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht.
Rund zehn Prozent der Salafisten hierzulande gelten als gewaltbereit – mehrere Hundert Personen. Gewaltbereit kann allerdings vieles bedeuten. Von Yassin Musharbash