Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht.
Mitarbeiter des Verfassungsschutzes sollen muslimische Kollegen rassistisch beleidigt haben. In der Behörde streitet man über den Umgang mit den Vorwürfen.
Einen Computer-Angriff wertete der Luftfahrtkonzern EADS als so bedenklich, dass er die Bundesregierung informierte. Auf den Rechnern lagen geheime Konstruktionspläne.
Innenminister Friedrich sieht sich bestätigt: Das Verbotsverfahren habe der NPD Auftrieb gegeben. Jetzt müsse erst recht ein Verbot durchgesetzt werden.
Der frühere Verfassungsschutzpräsident erschien im Bundestag mit einem ärztlichen Attest – um dann doch ausführlich zu den NSU-Ermittlungen auszusagen.
Ein veröffentlichtes Geheimdossier bringt Bewegung ins NPD-Verbotsverfahren. Politiker befürchten, dass die Partei nun besser gerüstet ist. Von Tilman Steffen
Der Bundespräsident hat die Angehörigen der Neonazi-Mordopfer in seinem Amtssitz empfangen. Er zeigte sich beunruhigt über die vielen Fehler in den Ermittlungen.
"Nur wer weiß, was wir machen, kann unsere Arbeit verstehen", sagt der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes. Die neue Offenheit folgt einer Reihe von Pannen.
Wie konnte es passieren, dass der Verfassungsschutz die Terroristen des NSU aus dem Auge verlor? Unser Autor Y. Musharbash hat den Inlandsgeheimdienst ausgeforscht.
Eine neue Einheit im Inlandsgeheimdienst soll gezielt interne Schwachstellen aufdecken. Außerdem wird diskutiert, erstmals einen wissenschaftlichen Beirat zu berufen.
Viele Subventionen und Förderprogramme sind veraltet, der Bund könnte mit Empfehlungen des Rechnungshofs viel Geld sparen. Für Veränderungen fehlt aber der Druck.
Zwischen islamistischen Tätern und den Ermittlern tun sich kulturelle Gräben auf. Die Behörden müssen ihre Islam-Kompetenz stärken – auch mit soziologischen Studien.