50 Anwälte werden im NSU-Prozess die Nebenkläger vertreten. Vier von ihnen sprachen nun über ihre Strategie: Ihr Ziel ist nicht ein hartes Urteil, sondern die Aufklärung.
Union und FDP haben mit ihrer Mehrheit im Bundestag einen Antrag zum Verbot der rechtsextremen NPD verhindert. Die Opposition wirft der Regierung Blockadehaltung vor.
Kurz vor Beginn des NSU-Prozesses beklagen die Verteidiger "offene Diskriminierung" des Gerichts. Es hatte angeordnet, die drei Anwälte vor jeder Sitzung zu durchsuchen.
Ermittlungserfolg in Hessen: Von dort aus sollen inhaftierte Rechtsradikale bundesweit ein geheimes Netzwerk geknüpft haben. Ihre Kontakte reichten ins Umfeld des NSU.
Eine Kampagne der Jugendorganisationen von Linken und Grünen löst Wut in der Union aus. CDU-General Gröhe wirft ihnen vor, sie verhöhnten die Opfer linker Gewalt.
Das Gerangel um den NSU-Prozess schadet Deutschlands Image. Kolumnist Eric T. Hansen findet: Den türkischen Medien sollte man unbedingt Plätze anbieten – und heißen Tee.
Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht.
Rund zehn Prozent der Salafisten hierzulande gelten als gewaltbereit – mehrere Hundert Personen. Gewaltbereit kann allerdings vieles bedeuten. Von Yassin Musharbash
Der Tod von acht Menschen türkischer Herkunft hat Spekulationen über die Brandursache ausgelöst. Die NSU-Pannen sorgen in der Türkei für Zweifel an den Ermittlungen.
Einen Computer-Angriff wertete der Luftfahrtkonzern EADS als so bedenklich, dass er die Bundesregierung informierte. Auf den Rechnern lagen geheime Konstruktionspläne.