Das Verfassungsgericht hat die Verurteilung des früheren Militärmachthabers Efraín Ríos Montt für nichtig erklärt. Die Verhandlung muss in Teilen wiederholt werden.
Guatemalas Exdiktator Ríos Montt ist zu 80 Jahren Haft verurteilt worden. Ein historischer Vorgang, hinter dem auch mutige Frauen stehen, kommentiert Sandra Weiss.
Efraín Ríos Montt hatte jede Verantwortung für Massaker der Armee abgestritten. Doch das Gericht in Guatemala-Stadt sprach den Exdiktator des Völkermords für schuldig.
Der türkische Regierungschef nennt die Luftangriffe auf Damaskus inakzeptabel: Der Einsatz sei mit nichts zu rechtfertigen und habe Assad in die Hände gespielt.
Präsident Tomislav Nikolić hat die Weltgemeinschaft erstmals für das Massaker von 1995 um Verzeihung gebeten. Als Völkermord anerkannt hat er es bisher aber nicht.
Die Umsetzung des UN-Vertrags über den globalen Waffenhandel wird Jahre dauern, und er lässt den Unterzeichnern Schlupflöcher. Ein Erfolg ist er trotzdem. Von C. Luther
Der Mann, der das Attentat auf die US-Botschaft in Ankara verübt hat, soll illegal in die Türkei eingereist sein. Er gab sich Medien zufolge als Deutscher aus.
Der bosnisch-serbische Exgeneral und Stellvertreter Mladićs soll das Massaker von Srebrenica geplant und überwacht haben. Nun wurde er vom UN-Tribunal verurteilt.
Die judenfeindlichen Äußerungen eines Politikers der ungarischen Jobbik-Partei haben heftige Proteste ausgelöst. Zehntausend Menschen versammelten sich vor dem Parlament.
Mit "Shoah" drehte der französische Filmemacher Claude Lanzmann eine epische Dokumentation über den Holocaust. Nun erhält er den Goldenen Ehrenbären der Berlinale.
Der katholische Priester Sami Danka ist vor islamistischen Fanatikern aus dem Irak nach Deutschland geflohen. Bischof Warduni fordert die Christen auf, zu bleiben.
Jahrelang hatte es um das Wo und das Wie politisches Gezerre gegeben: Nun wird das Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma eingeweiht.
Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadžić hat seine Verteidigung vor dem UN-Tribunal mit einer Provokation begonnen: Er habe den Bosnien-Krieg nicht gewollt.