1863 gründet Ferdinand Lassalle den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Als er nach einem Pistolenduell stirbt, folgt ein pompöser Kult um seine Person. Von A. Herzig
Es gab schon Parteien für Senioren, Autofahrer und D-Mark-Freunde. Sie alle scheiterten, ähnlich wird es der neuen AfD ergehen, prognostiziert Stephan Klecha.
Städter im Nachteil: Japans urbanisierte Gesellschaft stimmt mit den Wahlbezirken nicht überein – die Parlamentswahl von 2012 war verfassungswidrig. Von F. Lill, Tokio
Präsident Napolitano hat Fachleute beauftragt, Reformvorschläge für Wahlrecht, Wirtschaft und Soziales vorzulegen. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Mission ist gering.
Wieder verhandelt, wieder keine Ergebnisse: Italiens Präsident Napolitano kann keine Partei zu Kompromissen bewegen. Gibt es Neuwahlen, könnte Berlusconi profitieren.
Das Mitte-Links-Bündnis hat die Mehrheit im Abgeordnetenhaus gewonnen. Aber im Senat führt Berlusconis Rechts-Bündnis. Eine gegenseitige Blockade ist nun wahrscheinlich.
Nach monatelangen Verhandlungen hat der Bundestag das künftige Vorgehen mit Überhangmandaten beschlossen. Die neue Regelung könnte das Parlament deutlich vergrößern.
Bei dem Volksbegehren in Bayern haben sich deutlich mehr als die nötigen 10 Prozent aller Wahlberechtigten beteiligt. Damit stehen die Studiengebühren stehen vor dem Aus.
Wer wird Bundestagsabgeordneter? Was ist der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme? Wir erklären die Bundestagswahl in Zusammenarbeit mit "explainity".
Aygül Özkan war die erste deutsch-türkische Landesministerin. Das ist bis heute wichtiger als das, was die CDU-Politikerin in Niedersachsen tatsächlich macht.
Sie wollten den Rücktritt der Regierung und bekamen eine Wahlrechtsreform: Die Straßenproteste bringen der Opposition um den Geistlichen ul-Qadri einen Teilerfolg.
Der Bundestag wird im September nach einem neuen Wahlrecht bestimmt. Experten sehen darin nur eine Übergangslösung. Wie könnte unser künftiges Wahlsystem aussehen?
Die Wahlrechtsreform des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán ist vom Tisch: Das Verfassungsgericht erklärte Teile der Regelungen für verfassungswidrig.