Wer gibt schon freiwillig oder gar gern eine Party? Man weiß ja, was dabei herauskommt. Alle essen sich dick und dämlich, trinken vom besten Wein und Whisky, zerbrechen Gläser und antike Stuhllehnen, zerstampfen den Parkettfußboden, machen einen solchen Krach, daß man den Nachbarn wochenlang nicht mehr in die Augen sehen kann und noch nach Tagen mit Räumungsklagen rechnet, machen sich schließlich, ein Schlachtfeld hinter sich lassend, aus dem Staube und schimpfen anschließend Stein und Bein über die restlos mißlungene Party, die ein schlechtes Licht auf uns als Gastgeber werfe. [weiter…]
11.
05.
1962,
DIE ZEIT