Jahrzehntelang prägte Robert Jungk den Protest gegen die Atomindustrie. Die Apokalypse vor Augen blieb der Mann, der nun 100 Jahre geworden wäre, Optimist. Von K.-M. Gauß
Religionen und Staaten scheitern bei der Lösung globaler Probleme. Jetzt übernehmen Technologiekonzerne die Rolle der Weltverbesserer. Von Marcus Rohwetter
Teilen statt besitzen, Geld ohne Arbeit: Ökonomische Utopien gibt es noch immer. Einige schaffen es gar in Parteiprogramme. Von Kerstin Bund und Kolja Rudzio
Seine Mischung aus Genie und Wahnsinn beeindruckt sogar Google: Eine Begegnung mit dem Technikvisionär Ray Kurzweil und Jüngern der "Singularity"-Bewegung.
Junge Beschäftigte verlangen eine neue Arbeitswelt, heißt es. Sie suchen Sinn und wollen Spaß. Und wegen des Fachkräftemangels können sie sich das auch erlauben.
Die EU will an die Weltspitze der Forschung. Dafür fördert sie die Simulation des menschlichen Hirns und das Wundermaterial Graphen mit Milliarden. Wird der Traum wahr?
Die Zeit der 40-Watt-Birnen ist vorbei und mit Energiesparleuchten können sich viele nicht anfreunden. Bald könnte eine neue Lichtart den Markt erobern: Leuchtdioden.
Mit düsteren Thesen zur Zukunft der Energieversorgung tourt der Physik-Nobelpreisträger Robert Laughlin durch Deutschland. Die Energiewende hält er für Augenwischerei.
Sozialphysiker wollen mit Computersimulationen eines Tages Finanzkrisen und Revolutionen vorhersagen. Die EU überlegt, das Vorhaben mit einer Milliarde Euro zu fördern.
Hologramme in der Stadt, Computer am Handgelenk: Im Jahr 2037 ist Kommunikation noch leichter, schwereloser geworden. Philip Faigle berichtet aus der Zukunft.
Der Buchdruck ist bald Geschichte. Das Wissen wird künftig keine Grenzen mehr kennen, schreibt Medienwissenschaftler Jeff Jarvis in einem Brief an ein Kind der Zukunft.
Alexander Geseke wurde im Februar geboren. Was wird er in 20 Jahren essen, wie in 40 Jahren leben? ZEIT ONLINE wirft in der Themenwoche Geboren 2012 den Blick nach vorn.