Sie sieht zwar teilnahmslos aus, doch die Schleiereule detektiert leiseste Geräusche. Wie eine Satellitenschüssel auf Dauerempfang spioniert sie in den Wald hinein. [weiter…]
Ironie des Fisch-Schicksals: Der Granatbarsch ist eine Delikatesse, weil er nicht nach Fisch schmeckt. Und er ist bedroht, weil er so lange zur Fortpflanzung braucht. [weiter…]
Der Pistolenkrebs ist das lauteste Tier der Welt. Er knallt Beutetiere um und duelliert sich mit Konkurrenten. Und dabei ist er eigentlich recht sozial. Von S. Reinberger [weiter…]
Im Dunkeln leuchten, Feinde vergiften und rehgroße Beute verschlingen. Irgendetwas Besonderes kann jeder Tausendfüßer – nur nicht Wasser speichern. Von Claudia Füßler [weiter…]
Der Schwalbenschwanz ist ein wählerischer Schmetterling. Die Weibchen trampeln auf Blättern herum, um die beste Nahrung für den Nachwuchs zu degustieren. Von U. Gebhardt [weiter…]
In der Schale der Islandmuschel steckt womöglich das Geheimnis ewiger Jugend. Klimaforscher lieben sie. Die Muschel selbst fristet ein ödes Dasein. Von Fritz Habekuß [weiter…]
Der Schlammspringer ist schon ein merkwürdiger Fisch: Er ist lieber an Land als im Wasser und kann sogar ertrinken. Aber er hat den Panoramablick! Von Stefanie Reinberger [weiter…]
Ihr unauffälliger Bart macht Seehunde zu Spürnasen unter Wasser. Bioniker träumen von Messgeräten nach dem Vorbild der besonders gebauten Seehundhaare. Von U. Gebhardt [weiter…]
Der Seeteufel lauert im Verborgenen auf seine Mahlzeit. Mit seinem Aussehen würde er jeden Beutefisch verscheuchen. Landet er selbst im Netz, ist er bei Gourmets beliebt. [weiter…]
Der Kleine Leberegel reist von einem Wirt zum nächsten: Dazu lässt er sich aushusten, ausscheiden oder mitfressen. Insekten treibt er in den Selbstmord. Von S. Reinberger [weiter…]
Der Antarktische Krill ist nicht bloß leichte Beute für Wale: Er hält das Leben im Südpolarmeer in Schwung und überzeugt mit beispielhafter Anpassung. Von A. Schadwinkel [weiter…]
Dass Vögel riechen können, weiß man dank des Zebrafinken. Und sein geringer Wortschatz macht ihn dazu für die Erforschung von Sprache interessant. Von Ulrike Gebhardt [weiter…]