Ihr unauffälliger Bart macht Seehunde zu Spürnasen unter Wasser. Bioniker träumen von Messgeräten nach dem Vorbild der besonders gebauten Seehundhaare. Von U. Gebhardt
Der Seeteufel lauert im Verborgenen auf seine Mahlzeit. Mit seinem Aussehen würde er jeden Beutefisch verscheuchen. Landet er selbst im Netz, ist er bei Gourmets beliebt.
Der Kleine Leberegel reist von einem Wirt zum nächsten: Dazu lässt er sich aushusten, ausscheiden oder mitfressen. Insekten treibt er in den Selbstmord. Von S. Reinberger
Der Antarktische Krill ist nicht bloß leichte Beute für Wale: Er hält das Leben im Südpolarmeer in Schwung und überzeugt mit beispielhafter Anpassung. Von A. Schadwinkel
Dass Vögel riechen können, weiß man dank des Zebrafinken. Und sein geringer Wortschatz macht ihn dazu für die Erforschung von Sprache interessant. Von Ulrike Gebhardt
Wenn Baumameisen vom Ast geweht werden, manövrieren sie ihren Körper gezielt zum rettenden Baumstamm. Für diese Erkenntnis ließ so manche Ameise ihr Leben. Von F. Draeger
Sie können ihren Stoffwechsel drosseln, mit wenig Nahrung auskommen und fressen im Notfall sogar Fäkalien. Faultiere gelten zu Unrecht als Schlafmützen. Von S. Reinberger
Möwen sind ziemlich coole Vögel. Umso bedauerlicher, dass Hafenstädte, Schriftsteller und Touristen generell etwas gegen sie haben. Von David Hugendick
Silberfischchen gehören zu den ältesten Tieren der Erde. Sie lieben Zucker, hassen Licht und sind für Bibliotheken ähnlich bedrohlich wie der Bücherwurm. Von U. Gebhardt
Mutig trägt der Kofferfisch seine eckige Gestalt zur Schau. Er ist Muse des Autoherstellers Mercedes, aerodynamischer als ein Porsche und kann sogar töten. Von G. Grün
Dohlen imitieren Geräusche perfekt. Bevor sie auf einem Schornstein nisten, testen sie dessen Tiefe mit einem Stöckchen. Claudia Füßler über schlaue, bedrohte Rabenvögel.
Bärtierchen, auch Wasserbären genannt, stellen sich bei Dürre tot und überstehen Extremtemperaturen. Sogar ins All sind die Minibären schon geflogen. Von S. Reinberger