Les Herbiers (SID) - Der deutsche Radprofi Jens Voigt (Grevensmühle) geht bereits in seine 14. Tour de France, kann sich der Magie des größten Radrennens der Welt aber noch immer nicht entziehen. Voigt kann den Start am Samstag kaum erwarten: "Es ist mit Abstand das schönste Rennen der Welt, aber auch das schwerste. Es bringt alle Bandbreiten der Emotionen mit sich. Ich bin aufgeregt wie immer und fühle mich wie ein Jungprofi, der seine erste Tour fährt."

Dass der 39-Jährige trotz seines Alters in eines der stärksten Teams der Tour berufen wurde, empfindet Voigt als große Ehre und Anerkennung: "Es macht mich schon ein stolz, zum 14. Mal für wert befunden worden zu sein, hier an den Start gehen zu dürfen." Für Voigt, der dieses Jahr den nationalen Teilnahmerekord von Erik Zabel einstellt, könnte es der letzte Auftritt bei der "Großen Schleife" sein: "Man kann das Alter nicht aufhalten".

Seine Rolle im Team Leopard Trek der Mitfavoriten Andy und Frank Schleck ist für den erfahrenen Voigt klar definiert. "Ich bin der für die harte Arbeit. Anderen Fahrern wehtun, das ist meine Aufgabe", sagte Voigt mit einem Lächeln, räumte aber ein: "Es wird eine Höllenarbeit, die Jungs in Gelb nach Paris zu bringen".