Fußball-WM 2010 FIFA mit Schiedsrichtern zufriedenSeite 2/2
Am Wochenende hatten mehrere umstrittene Entscheidungen erneut die Gemüter erhitzt. So erkannte der Franzose Stephane Lannoy beim Spiel zwischen Brasilien und der Elfenbeinküste (3:1) das Tor von Luis Fabiano trotz zweimaligen Handspiels an, kurz vor Schluss sah der brasilianische Spielmacher Kaka eine Gelb-Rote Karte. Am Samstag hatte es zudem Diskussionen um den Platzverweis von Australiens Altstar Harry Kewell im Spiel gegen Ghana (1:1) gegeben.
Merk: "Das ist Wettbewerbsverzerrung"
Mit Blick auf die massive Karten-Flut beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (0:1) hatte auch der dreimalige Weltschiedsrichter Markus Merk die ungleiche Regelauslegung der Referees bei der WM in Südafrika harsch kritisiert. "Das ist Wettbewerbsverzerrung. Die Diskrepanz in der Regelauslegung bei der WM ist gravierend. Und es sind ja keine Einzelfälle. Das wird sich durch das ganze Turnier ziehen", sagte Merk dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Merk sieht die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus diesem Grund im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Ghana am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Sky live) deshalb deutlich im Nachteil. "Es kann nicht sein, dass die deutschen Spieler in so ein wichtiges Spiel wie gegen Ghana mit angezogener Handbremse gehen müssen, weil zwei Drittel der Mannschaft mit Gelb vorbelastet sind. Das kostet auf jeden Fall ein paar Prozent", meinte Merk.
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- Datum 21.06.2010 - 19:22 Uhr
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- Quelle sid
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