WM 2010 Stadien bescheren Südafrika ersten Erfolg

Berlin (SID) - Im Zeitplan geblieben und moderne Architektur abgeliefert: Der Stadionbau mit viel "Made in Germany" hat Südafrika als Gastgeber der Fußball-WM 2010 (11. Juni bis 11. Juli) den ersten Punktsieg beschert und selbst größte WM-Skeptiker verstummen lassen. Auch Probleme mit Streiks und steigenden Baukosten rückten in den Hintergrund.

"Wir sind stolz, dass wir der Welt die versprochenen Weltklasse-Stadien präsentieren können", sagt WM-Organisationschef Danny Jordaan. 1,36 Milliarden Euro ließ sich die Regierung Bau und Modernisierung der zehn Arenen kosten - zu Recht, wie Franz Beckenbauer meint: "Wir werden fantastische Stadien erleben."

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Eröffnungs- und Endspiel in Johannesburg

Der Star unter den neuen Riesen im Land ist das für 325 Millionen Euro erbaute Moses-Mabhida-Stadion in Durban, dessen begehbarer Bogen 105 m über dem grünen Rasen zum Wahrzeichen der WM auserkoren wurde. Der Skywalk bietet einen atemberaubenden Blick auf Stadt und Indischen Ozean. Neben Durban (70.000 Plätze) wurden auch in Kapstadt (70.000), Port Elizabeth (49.500) und Nelspruit (46.000) Neubauten errichtet.

Als letzte Arena wurde das 94.700 Zuschauer fassende Soccer-City-Stadium in Johannesburg für das Großereignis herausgeputzt. In der für rund 200 Millionen Euro renovierten Arena finden Eröffnungs- und Endspiel sowie Deutschlands Gruppenpartie gegen Ghana (23. Juni) statt. Johannesburg hat als einziger WM-Standort mit dem ruhmreichen Ellis Park einen zweite Spielstätte. Die 1928 errichtete Rugby-Arena ist Schauplatz von sieben WM-Spielen, darunter ein Viertelfinale.

Probleme mit Streiks und Baukosten

Ursprünglich hatte Südafrikas Regierung 2004 nach dem Zuschlag für die WM-Ausrichtung mit 730 Millionen Euro für den Stadionbau kalkuliert. Doch wegen der steigenden Weltmarkt-Preise für Stahl und Zement sowie der Schwäche der einheimischen Währung Rand in Folge der Finanzkrise musste der Haushalt frühzeitig aufgestockt werden.

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