Johannesburg (SID) - Die deutsche Nationalmannschaft wurde mit dem Lufthansa-Super-Airbus A380 von der WM in Südafrika nach Hause gebracht. Das Flaggschiff der größten deutschen Fluggesellschaft mit seinen mehr als 500 Sitzplätzen flog am Samstag leer nach Johannesburg, um den DFB-Tross, Journalisten und rund 300 normale Reisende nach Deutschland zurückzufliegen.

Der Abflug vom Flughafen O.R. Tambo in Johannesburg ist für Sonntagabend um 20.00 Uhr vorgesehen, die Ankunft in Frankfurt/Main ist für Montagmorgen um 6.35 Uhr berechnet. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte durch ein 3:2 gegen Uruguay im kleinen Finale in Port Elizabeth wie 2006 den dritten WM-Platz belegt.

"Es ist sehr schön, dass wir wieder vom A380 abgeholt werden, nachdem wir schon beim Jungfernflug an Bord waren", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. Dass die Mannschaft das WM-Finale zwischen Spanien und den Niederlanden nicht live verfolgen kann, sei nicht schlimm. "Da ist so viel Technik an Board, dass wir das Ergebnis schon erfahren werden. Es fällt zudem keinem schwer, das Spiel nicht live zu sehen. Denn das wäre noch einmal ein kleiner Schmerz", ergänzte der ehemalige DFB-Kapitän.

Jungfernflug zur WM

Die DFB-Auswahl war am 6. Juni aus von Frankfurt/Main aus mit dem größten Passagierflugzeug der Welt in ihr WM-Abenteuer gestartet. Eigentlich war vorgesehen, dass das DFB-Team nur mit dieser Luxus-Maschine die Heimreise antritt, wenn sie das Finale erreicht.

Nach den guten Leistungen bei der WM hatte sich die Lufthansa aber trotz der 0:1-Niederlage im Halbfinale gegen Spanien entschieden, ihr neues Aushängeschild außerplanmäßig nach Johannesburg zu schicken. Nach der Ankunft in der Rhein-Main-Metropole treten die Spieler ihren Urlaub an, einen offiziellen Empfang gibt es nicht.