Sport News Grondona und Bilardo kontern Maradonas Vorwürfe
Buenos Aires (SID) - Nach den Attacken des entlassenen Nationaltrainers Diego Maradona haben Argentiniens Verbandspräsident Julio Grondona und Generaldirektor Carlos Bilardo zum Gegenschlag ausgeholt. "Ich habe ihn nie belogen. Ich habe ihm in Pretoria gesagt, dass ich zufrieden bin und dass er bleiben kann. Aber nur unter veränderten Bedingungen", sagte Grondona am Donnerstag.
Maradona hatte zuvor erklärt, er fühle sich von den beiden Funktionären "belogen und hintergangen". Grondona habe ihm in Südafrika einen neuen Vertrag versprochen und erst in Argentinien erklärt, dass sieben Mitglieder aus dem Betreuerstab gehen müssen. "Das war so, als ob er gesagt hätte, dass ich selbst weg vom Fenster sei", sagte der in seiner Ehre gekränkte Coach. Intimfeind Grondona äußerte derweil, er bedauere den Abschied von Maradona.
Zur Wehr setzt sich auch Maradonas ehemaliger Nationaltrainer Bilardo. "Wir sind ein seriöser Verband. Man kann nicht einfach irgendwelche Freunde zur Arbeit mitbringen. Diego hatte alles, was er wollte. Er konnte jeden mitbringen, bis hin zum Torwarttrainer", sagte der 71-Jährige, der seinen ehemaligen Schützling aber auch in Schutz nahm: "Nicht Maradona trägt die Schuld, sondern sein Gefolge. Ich habe ihn immer verteidigt, und ich werde ihn bis in den Tod verteidigen", sagte Bilardo dem Radiosender La Red.
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- Datum 29.07.2010 - 18:24 Uhr
- Quelle sid
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