Hamburg (SID) - Um Werder Bremens Mittelfeldstar Mesut Özil ist offenbar ein Dreikampf zwischen dem FC Barcelona, Manchester United und dem englischen Meister FC Chelsea entbrannt. Insbesondere Barca und Chelsea sollen englischen und spanischen Medienberichten zufolge in den letzten Tagen intensiv mit Özil über einen Wechsel verhandelt haben. Der Nationalspieler steht noch bis 2011 beim Bundesligisten unter Vertag.

Laut der Zeitung El Pais stünde eine Einigung über einen Wechsel Özils nach Barcelona für eine Ablöse von zehn Millionen Euro unmittelbar bevor. Die "Times" berichtet dagegen aus England, dass der englische Meister und Pokalsieger Chelsea bereit sei, umgerechnet 15,6 Millionen Euro für den Bremer zu zahlen. Werder-Chef Klaus Allofs erklärte unterdessen im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Meldungen über eine Einigung mit Barcelona sind Unsinn. Es liegen uns noch keine Angebote vor."

Özil selbst ahnungslos

Auch Özil selbst gibt sich ahnungslos. "Ich weiß davon nichts. Ich habe mit niemandem gesprochen", sage der 21-Jährige nach dem Bremer Training zu bild.de.

Bundestrainer Joachim Löw sieht einen möglichen Wechsel von Özil ins Ausland positiv: "Mesut ist auf Grund seiner fußballerischen Qualitäten auf jeden Fall in der Lage, bei einem großen Verein zu spielen. Sollte er diesen Schritt tun, wäre das etwas ganz Besonderes. Auch wenn der Bundesliga dann ein guter Spieler verloren ginge", sagte Löw vor dem Länderspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF live) gegen Dänemark.