Sport NewsPokal serviert Bayern und Schalke zum Nachtisch

Köln (SID) - Leckerbissen für Feinschmecker. Die erste Runde des DFB-Pokals serviert heute den Double-Gewinner FC Bayern München und Vize-Meister FC Schalke 04 zum Nachtisch. Der Cup-Verteidiger aus München sorgt beim Fünftligisten Germania Windeck ab 18 Uhr (live bei Sky) für den zweiten großen Zahltag in Folge, während die Königsblauen Drittliga-Aufsteiger VfR Aalen (20.30 Uhr/live im ZDF und bei Sky) das "Spiel des Jahres" bescheren.

Sportlich sollte das Spiel für die Bayern trotz des Fehlens des verletzten Superstars Arjen Robben ("Für mich ist es das Wichtigste, Geduld zu haben") kaum mehr als ein lockerer Aufgalopp für den Bundesligastart am kommenden Freitag (20.30 Uhr/live in der ARD und bei Sky) gegen den VfL Wolfsburg sein. In erster Linie reist der Rekordmeister als Kassenmagnet nach Köln, wo im WM-Stadion ein Rekord geknackt werden soll.

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Das Spiel könnte zum bestbesuchten Erstrundenspiel eines Amateurklubs in der Geschichte des DFB-Pokals werden. 1996 sahen 39.500 Zuschauer die 0:3-Niederlage des damaligen Regional- und jetzigen Oberligisten TeBe Berlin gegen die Bayern.

"Das im vergangenen Jahr war irdisch, das jetzt ist galaktisch", sagte Windecks Geschäftsführer Willi Willmeroth dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Das ist überhaupt nicht mit dem Spiel gegen Schalke vergleichbar." Vor einem Jahr unterlag Windeck dem FC Schalke 04 mit 0:4.

Keine Überraschungen erwartet

Nach nur einem Jahr in der Regionalliga und einem kompletten Neuaufbau ist Aalen zurück in Liga drei - und im Rampenlicht des DFB-Pokals. Das Los Schalke 04 ist "der verdiente Lohn für unseren Neustart", findet Trainer Rainer Scharinger. Unrealistisch wird der ehemalige Profi deswegen nicht: "Ich will bestimmt keine Spaßbremse sein, aber dazu sind die Unterschiede einfach zu groß. Wir dürfen uns da nichts vormachen. Wenn wir realistisch bleiben, dann wissen wir alle, dass wir keine Chance haben."

Eine Überraschung erwartet auch Schalke-Trainer Felix Magath nicht: "Wir wollen den VfR Aalen nicht unterschätzen, aber unsere Vorbereitung gilt dem Meisterschaftsstart in Hamburg. Wir haben Aalen dreimal beobachtet. Im Pokal sind ja schon verschiedenen Mannschaften gegen vermeintlich kleinere Gegner ausgeschieden, das ist ja auch der Reiz dieses Wettbewerbs. Ich hoffe allerdings nicht, dass das uns passiert."

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  • Quelle sid