Sport News Fünf weitere Radprofis mit verdächtigen BlutwertenSeite 2/2
Allerdings hat eben diese Selbstkontrolle den Verband in der Vergangenheit immer wieder in die Bredouille gebracht. Zuletzt musste McQuaid nach zunehmendem Druck einräumen, dass Armstrong der UCI in den Jahren 2002 und 2005 insgesamt 125.000 Dollar gespendet hatte. Diese Überweisungen an die eigene Kontrollinstanz werden auch Jeff Novitzky interessieren, der gegen Armstrong wegen Betrugs und Verschwörung ermittelt.
Der stets seine Unschuld beteuernde Armstrong verliert in dem Fall, den sein Ex-Teamkollege Floyd Landis mit seinem Doping-Geständnis ins Rollen gebracht hatte, immer mehr Unterstützung. "Wir wurden kontaktiert und wir haben Informationen zur Verfügung gestellt. Wir kooperieren mit den Behörden", sagte Trek-Firmensprecher Bill Mashek und fügte an: "Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass es sich noch um Vorwürfe handelt."
Bruyneel hatt den Verkauf bestätigt
Laut Landis sollen von Trek gesponsorte Räder für das Team US Postal im Internet versteigert worden sein, um das Dopingsystem in dem Rennstall zu finanzieren. Der frühere Teamchef Johan Bruyneel hatte den Verkauf bestätigt. Allerdings sei es erst zu den Versteigerungen gekommen, als das Team 2007 aufgelöst wurde.
Dass Trek mit den Behörden kooperiert und damit Armstrong eventuell belastet, wird der dreimalige Tour-Sieger Greg LeMond mit einem süffisanten Lächeln verfolgen. Armstrongs Chefkritiker war jahrelang Geschäftspartner von Trek, ehe die Radfirma den Vertrag - offenbar auf Druck von Armstrong - kündigte. LeMond hatte sich kritisch über Armstrongs Zusammenarbeit mit dem italiensichen Doping-Arzt Michele Ferrari geäußert.
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- Datum 08.08.2010 - 13:08 Uhr
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- Quelle sid
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