Sotschi (SID) - Thomas Bach sieht die Sicherheit der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi trotz des Selbstmordanschlags am Moskauer Flughafen und erhöhter Terrorgefahr in Russland nicht beeinträchtigt. "Das Attentat konnte mein Vertrauen in die Organisatoren der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nicht erschüttern. Sicherheit steht bei ihnen an erster Stelle, und ich habe keinen Zweifel, dass sichere Olympische Spiele in Zusammenarbeit mit den russischen Behörden gewährleistet werden", sagte der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sagte dem Berliner Tagesspiegel (Donnerstagausgabe) nach dem schweren Anschlag: "Das Attentat auf dem Moskauer Flughafen war feige, hinterhältig und abscheulich. In Gedanken bin ich bei den Verletzten und den Familien der Getöteten. Ich hoffe, dass die russischen Behörden die Drahtzieher schnell ermitteln und bestrafen können."

Nach dem Attentat am Moskauer Flughafen wird die Sicherheit von Sport-Großveranstaltungen in Russland infrage gestellt. Im Zentrum der Diskussion steht die Stadt Sotschi im Kaukasus, in der 2014 die Winterspiele sowie ein Formel-1-Rennen und 2018 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden sollen.

2008 hatte es zur Zeit der Olympischen Spiele von Peking bei Unruhen in Georgien und der Kaukasus-Region rund 2500 Tote gegeben.