Chamonix (SID) - Der am Donnerstag schwer gestürzte österreichische Ski-Rennläufer Mario Scheiber hat die Nacht ohne Komplikationen überstanden, wird aber zur Beobachtung weiterhin im Mont-Blanc-Krankenhaus in Sallanches bleiben. Erst am Samstag wolle das behandelnde Ärzteteam entscheiden, ob und wie der 27-Jährige nach Innsbruck überstellt wird.

"Es geht mir eigentlich ganz gut", sagte Scheiber einen Tag nach dem schweren Unfall im Training zur Weltcup-Abfahrt im französischen Chamonix. Zwar sei er sehr erschöpft, habe aber keine Schmerzen: "Das Wichtigste ist jetzt, dass ich ganz gesund werde und wieder alles normal tun kann".

Bei seinem Sturz im unteren Streckenabschnitt der "La Verte" hatte der Österreicher einen Bruch des rechten Schlüsselbeins, einen Nasenbeinbruch und eine Nasen-Nebenhöhlenfraktur erlitten. Entgegen ersten Befürchtungen war er aber von schweren Kopfverletzungen oder Gehirnblutungen verschont geblieben.