Köln (SID) - Paraglider Michael Gebert liegt elf Tage nach dem Start der Red Bull X-Alps in aussichtsreicher Position. Der Allgäuer kämpft bei dem Abenteuerrennen von Salzburg über die Alpen nach Monaco um den dritten Rang. Gebert und seine Konkurrenten versuchen, per Gleitschirm und zu Fuß die Alpen zu überqueren.

Der führende Schweizer Christian Maurer ist der Konkurrenz weit enteilt. Als einziger Flieger hat er bereits das siebte Etappenziel am Mont Blanc passiert. Von dort bis ins Ziel sind noch 239 Kilometer Luftlinie zu überwinden.

Derweil liefert sich Gebert ein heißes Rennen mit fünf weiteren Piloten um Rang drei. Geberts Rückstand auf den drittplatzierten Österreicher Paul Guschlbauer beträgt aktuell 16 Kilometer. Nach schlechtem Start hatte sich der Bayer in den letzten Tagen langsam und stetig nach vorn gekämpft und nahm noch am Dienstag das sechste Etappenziel am Matterhorn.

"Die ersten Tage bei diesem Wettbewerb sind echt hart. Die Anforderungen an deinen Körper sind enorm", sagte Gebert in einem Interview vor dem Start. Der Spaß soll für den 31-Jährigen trotz der Strapazen aber nicht auf der Strecke bleiben: "Ich erschrecke immer, wenn Piloten mit großen Ambitionen starten und im Lauf eines Wettkampfs Spaß und Begeisterung verlieren."

Am 17. Juli waren 30 Piloten aus 22 Nationen in die Red Bull X-Alps 2011 gestartet. Dabei müssen insgesamt acht Etappenziele in Österreich, Italien, Schweiz und Frankreich passiert werden - entweder mittels Gleitschirm oder zu Fuß.