Stuttgart (SID) - Vor dem Start in die neue Saison in der Fußball-Bundesliga hat der Stuttgarter Trainer Bruno Labbadia die Erwartungen an seine Mannschaft gedämpft. "Klar ist, dass wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen. Wir sind noch nicht soweit, dass wir jetzt alle an die Wand spielen", sagte der VfB-Coach am Mittwoch, blickte aber durchaus optimistisch in die Zukunft: "Wenn wir an die 100 Prozent kommen, wird es interessant."

Die Schwaben starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen Schalke 04 in die neue Spielzeit (15.30 Uhr/Sky und Liga total!). "Ich bin froh, dass wir gleich mit einem Topspiel loslegen", sagte Labbadia: "Es ist gleich ein Highlight, zur Stadioneinweihung gegen Schalke zu spielen."

In der vergangenen Saison hatten die Stuttgarter lange in Abstiegsgefahr geschwebt und sich erst durch einen Schlussspurt mit 42 Punkten auf den zwölften Rang gerettet. Ein ähnliches Szenario soll sich nicht wiederholen. "Saisonziel ist, eine bessere Saison zu spielen als die alte", erklärte Labbadia.

Vor dem Spiel gegen Schalke plagen die Stuttgarter in der Abwehr Verletzungssorgen. Matthieu Delpierre, Georg Niedermeier und Ermin Bicakcic stehen zum Saisonauftakt nicht zur Verfügung. Auch deshalb wird weiter über mögliche Neuverpflichtungen für die Defensive spekuliert, zuletzt wurde Außenverteidiger Andreas Hinkel von Celtic Glasgow genannt.

Sportdirektor Fredi Bobic wollte das nicht dementieren. "Wir haben uns in der Frage Andreas Hinkel auch mal ganz locker unterhalten, aber man weiß nie, was in der Zukunft passiert", erklärte der frühere Nationalspieler.