WM-Qualifikation Mythos Deutschland
Die Fußballnationalmannschaft bestreitet immer dann ihre besten Spiele, wenn sie ihrem Gegner als individuell unterlegen gilt. Auch gegen Russland will sie so gewinnen.
Der Versuch der Werksspionage endete ziemlich kläglich. Zwei Wochen ist es her, dass Guus Hiddink unangekündigt auf dem Trainingsgelände des FC Chelsea auftauchte. Der Holländer wird bei dem Londoner Klub immer noch gerne gesehen, seitdem er ihn in der vorigen Saison für eine Halbserie betreut hat. Bei dieser Gelegenheit suchte Hiddink auch das Gespräch mit Michael Ballack. Ein ganz normales Treffen unter Bekannten? Von wegen!
Hiddink und Ballack werden schon am Samstag wieder aufeinander treffen, in Moskau, beim entscheidenden Qualifikationsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft, der eine als Trainer der russischen, der andere als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. "Ein absoluter Trainerfuchs" sei Hiddink, berichtete Ballack, und trotzdem hat er nichts aus ihm herausbekommen: "Wir haben uns ganz normal unterhalten, über belanglose Dinge, weniger über Fußball."
Die Frage ist, ob Undercovereinsätze überhaupt noch notwendig sind. "Es gibt nicht viele Geheimnisse", sagt Ballack. Im Grunde wissen oder zumindest ahnen die Deutschen seit einem Jahr, was in Moskau auf sie zukommt: eine spielstarke Mannschaft, ein ungewohnter Untergrund (Kunstrasen) und ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Gewinnt die Nationalmannschaft, ist sie schon vor dem abschließenden Duell mit Finnland für Südafrika qualifiziert; bei einem Unentschieden oder einer Niederlage müssen die Deutschen aller Wahrscheinlichkeit nach in die Play-offs.
"Wir sind bis ins kleinste Detail über die Russen informiert", sagt Bundestrainer Joachim Löw. Sein Scout Urs Siegenthaler hat den Gegner mehrmals beobachtet, und aus all den Informationen hat Löw nach und nach eine Idee für seine Mannschaft destilliert: "Wir haben einen klaren Plan, wie wir vorgehen werden", sagt der Bundestrainer, ohne weitere Details zu Personal und Taktik preiszugeben. Vieles deutet darauf hin, dass er sein Team im 4-5-1-System auflaufen lässt, das sich bei den Spielen gegen Südafrika und Aserbajdschan in der Praxis bewährt hat. "Das 4-4-2 war zuletzt nicht ganz so überzeugend", sagt Löw.
Die Auftritte der Nationalmannschaft als Ganzes waren zuletzt nicht überzeugend. Und auch wenn in den 90 Minuten von Moskau die Arbeit von mehr als einem Jahr auf dem Spiel steht, so muss man wohl davon ausgehen, dass sich Joachim Löw auf diese finale Bewährung regelrecht freut. Angst hat er jedenfalls nicht. Die unbestrittene Klasse der Russen weckt den Widerstandsgeist des Trainers und Tüftlers in ihm. Im Grunde hat seine Mannschaft immer dann die besten Spiele bestritten, wenn sie ihrem Gegner als individuell unterlegen galt.
Das war im März 2007 so, im EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien (2:1), bei der Europameisterschaft gegen den großen Favoriten Portugal (3:2) und im Hinspiel vor einem Jahr gegen Russland (2:1) – immer siegten die Deutschen dank der besseren Taktik. "Wir haben unser bestes Spiel gegen Russland gemacht", sagt Michael Ballack, "den stärksten Gegner in der Gruppe."
Zufall ist das nicht. Es gehört zum Mythos der unbezwingbaren Nationalmannschaft und hat längst den Charakter einer sich ständig selbst erneuernden Prophezeiung angenommen. "Es war immer eine Stärke der deutschen Mannschaft, in wichtigen Momenten präsent zu sein und die Nerven zu behalten", sagt ihr Manager Oliver Bierhoff. Noch nie sind die Deutschen in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft gescheitert.
Als die Nationalmannschaft 2001 den Umweg über die Play-offs gegen die Ukraine nehmen musste, galt das bereits als nationaler Notstand; am Ende aber hat erst diese existenzielle Erfahrung ein wankendes Team richtig stark gemacht. Trotz mäßiger Besetzung und geringer Erwartungen in der Heimat mogelte sich die Mannschaft bei der WM-Endrunde bis ins Finale.
Ballack erzielte in den beiden Spielen gegen die Ukraine drei der fünf Tore und galt fortan nicht mehr als der große Zauderer, sondern als Anführer des Teams. Das ist er in der Nationalmannschaft bis heute. "Unsere Erfahrung und unsere Mentalität geben uns großes Selbstvertrauen", sagt Michael Ballack, "wir wissen, was wir können, und wir stehen an der Spitze." Es hört sich nicht so an, als sollte sich am Samstag daran etwas ändern.
- Datum 07.10.2009 - 11:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Dass die Nationalmannschaft gegen individuell als besser geltende Gegner traditionell stärker, schwächer oder anders spielt, ist meiner Meinung nach völlig aus der Luft gegriffen. Die Realität sieht so aus, dass die DFB-Elf gegen große Fussballnationen wie Brasilien, Italien oder Frankreich schlechte bis katastrophale Bilanzen hat. Ihre Erfolge gründen meist darauf, diesen Gegnern, durch Losglück, konsequent auszuweichen...
3 Weltmeisterschaften, 3 Europameisterschaften, die meisten Finalteilnahmen purzeln also einfach so von der Decke? Für solche Triumphe braucht man schon ne Menge Losglück. Gegen die Niederlande ist die Statistik (http://www.dfb.de/index.p...) mit 13 zu 10 gewonnenen Spielen übrigens positiv, gegen das Mutterland des Fußballs England auch, wenn man die Spiele aus der Gründungsphase des DFB mal beiseite lässt. Italien, Frankreich, Brasilien sind eben Angstgegner. Davon abgesehen, hatte man 2002 und 2006 wirklich leichtere Spiele auf dem Weg in Finale und Halbfinale? Die Türkei und Südkorea 2002 und Schweden, Argentinien 2006. 2008 hat man wieder die Türkei und Portugal geschlagen (letztere übrigens ebenfalls im Spiel um Platz 3 2006).
Betreffend der individuellen Klasse der Spieler kann ich der Redaktion nur bedingt Recht geben. Bis 2006 sicherlich zutreffend, aber spätestens mit den heutigen Jahrgängen ist die Feststellung falsch. Deutschland ist darüber hinaus amtierender Europameister in allen Juniorengruppen, ein absolutes Novum in der Geschichte der UEFA. Ohne individuelle Klasse wäre auch so etwas nicht möglich und erste Spieler wie Özil, Marin etc. können definitiv auch international ihren Mann stehen, was Anfragen von Topclubs bestätigen.
3 Weltmeisterschaften, 3 Europameisterschaften, die meisten Finalteilnahmen purzeln also einfach so von der Decke? Für solche Triumphe braucht man schon ne Menge Losglück. Gegen die Niederlande ist die Statistik (http://www.dfb.de/index.p...) mit 13 zu 10 gewonnenen Spielen übrigens positiv, gegen das Mutterland des Fußballs England auch, wenn man die Spiele aus der Gründungsphase des DFB mal beiseite lässt. Italien, Frankreich, Brasilien sind eben Angstgegner. Davon abgesehen, hatte man 2002 und 2006 wirklich leichtere Spiele auf dem Weg in Finale und Halbfinale? Die Türkei und Südkorea 2002 und Schweden, Argentinien 2006. 2008 hat man wieder die Türkei und Portugal geschlagen (letztere übrigens ebenfalls im Spiel um Platz 3 2006).
Betreffend der individuellen Klasse der Spieler kann ich der Redaktion nur bedingt Recht geben. Bis 2006 sicherlich zutreffend, aber spätestens mit den heutigen Jahrgängen ist die Feststellung falsch. Deutschland ist darüber hinaus amtierender Europameister in allen Juniorengruppen, ein absolutes Novum in der Geschichte der UEFA. Ohne individuelle Klasse wäre auch so etwas nicht möglich und erste Spieler wie Özil, Marin etc. können definitiv auch international ihren Mann stehen, was Anfragen von Topclubs bestätigen.
3 Weltmeisterschaften, 3 Europameisterschaften, die meisten Finalteilnahmen purzeln also einfach so von der Decke? Für solche Triumphe braucht man schon ne Menge Losglück. Gegen die Niederlande ist die Statistik (http://www.dfb.de/index.p...) mit 13 zu 10 gewonnenen Spielen übrigens positiv, gegen das Mutterland des Fußballs England auch, wenn man die Spiele aus der Gründungsphase des DFB mal beiseite lässt. Italien, Frankreich, Brasilien sind eben Angstgegner. Davon abgesehen, hatte man 2002 und 2006 wirklich leichtere Spiele auf dem Weg in Finale und Halbfinale? Die Türkei und Südkorea 2002 und Schweden, Argentinien 2006. 2008 hat man wieder die Türkei und Portugal geschlagen (letztere übrigens ebenfalls im Spiel um Platz 3 2006).
Betreffend der individuellen Klasse der Spieler kann ich der Redaktion nur bedingt Recht geben. Bis 2006 sicherlich zutreffend, aber spätestens mit den heutigen Jahrgängen ist die Feststellung falsch. Deutschland ist darüber hinaus amtierender Europameister in allen Juniorengruppen, ein absolutes Novum in der Geschichte der UEFA. Ohne individuelle Klasse wäre auch so etwas nicht möglich und erste Spieler wie Özil, Marin etc. können definitiv auch international ihren Mann stehen, was Anfragen von Topclubs bestätigen.
Dass die DFB-Elf gegen große Fussballnationen wie Brasilien, Italien oder Frankreich schlechte bis katastrophale Bilanzen hat, stimmt zwar einerseits, aber bei WM- oder EM-Spielen sieht das schon deutlich besser aus. Und selbst die Niederlagen, wie das WM-Finale 2002 oder das Halbfinale 2006, sind oft viel besser, als erwartet. Die wirklich katastrophalen Spiele gab es doch fast immer bei Freundschaftsspielen, was schon sehr für die These des Redakteurs spricht, daß die Deutschen eher mit ihren Aufgaben wachsen, als andere Nationalmannschaften. Allerdings würde auch ich die deutschen Spieler heute nicht mehr als individuell so unterlegen einschätzen, wie das etwa um 2000 der Fall war.
2002 hat die NM niemals gegen die türkei gespielt.
die gegner ab dem achtelfinale waren "fussballgiganten" wie paraguay, usa und südkorea. wie sie darauf kommen, südkorea als topmannschaft zu bezeichnen, verstehe ich nicht. ihr halbfinaleinzug damals war zudem von zumindest seltsamen schiedsrichterentscheidungen geprägt (aberkennung von insgesamt drei eigentlich regelgerechter tore der gegner italien und spanien im achtel- bzw. viertelfinale). gerade die wm 2002 ist ein musterbeispiel für deutsches losglück!
2006 wiederum spielte man gegen costa rica, polen, ecuador, schweden,...
im achtelfinale siegte man im elfmeterschießen (wie meist gegen etwas stärkere gegner , auch gegen frankreich 1982), und auch weil den argentiniern ein klarer elfmeter versagt blieb.
mir fällt also auch bei dieser wm kein besonders ruhmreicher sieg ein, wenn man das ja von ihnen als goldene ananas bezeichnete spiel um platz drei ausser acht lässt.
die einzigen wirklich überzeugenden siege der letzten jahrzehnte, gegen echte topmannschaften zu jenem zeitpunkt, gab es 1986 gegen (ein nach einem brasilienspiel abgekämpftes) frankreich, und 2008 gegen portugal.
sonst gab es losglück, elfmeterschießen und viel gekämpfe und gekrampfe!
Dass die DFB-Elf gegen große Fussballnationen wie Brasilien, Italien oder Frankreich schlechte bis katastrophale Bilanzen hat, stimmt zwar einerseits, aber bei WM- oder EM-Spielen sieht das schon deutlich besser aus. Und selbst die Niederlagen, wie das WM-Finale 2002 oder das Halbfinale 2006, sind oft viel besser, als erwartet. Die wirklich katastrophalen Spiele gab es doch fast immer bei Freundschaftsspielen, was schon sehr für die These des Redakteurs spricht, daß die Deutschen eher mit ihren Aufgaben wachsen, als andere Nationalmannschaften. Allerdings würde auch ich die deutschen Spieler heute nicht mehr als individuell so unterlegen einschätzen, wie das etwa um 2000 der Fall war.
2002 hat die NM niemals gegen die türkei gespielt.
die gegner ab dem achtelfinale waren "fussballgiganten" wie paraguay, usa und südkorea. wie sie darauf kommen, südkorea als topmannschaft zu bezeichnen, verstehe ich nicht. ihr halbfinaleinzug damals war zudem von zumindest seltsamen schiedsrichterentscheidungen geprägt (aberkennung von insgesamt drei eigentlich regelgerechter tore der gegner italien und spanien im achtel- bzw. viertelfinale). gerade die wm 2002 ist ein musterbeispiel für deutsches losglück!
2006 wiederum spielte man gegen costa rica, polen, ecuador, schweden,...
im achtelfinale siegte man im elfmeterschießen (wie meist gegen etwas stärkere gegner , auch gegen frankreich 1982), und auch weil den argentiniern ein klarer elfmeter versagt blieb.
mir fällt also auch bei dieser wm kein besonders ruhmreicher sieg ein, wenn man das ja von ihnen als goldene ananas bezeichnete spiel um platz drei ausser acht lässt.
die einzigen wirklich überzeugenden siege der letzten jahrzehnte, gegen echte topmannschaften zu jenem zeitpunkt, gab es 1986 gegen (ein nach einem brasilienspiel abgekämpftes) frankreich, und 2008 gegen portugal.
sonst gab es losglück, elfmeterschießen und viel gekämpfe und gekrampfe!
Dass die DFB-Elf gegen große Fussballnationen wie Brasilien, Italien oder Frankreich schlechte bis katastrophale Bilanzen hat, stimmt zwar einerseits, aber bei WM- oder EM-Spielen sieht das schon deutlich besser aus. Und selbst die Niederlagen, wie das WM-Finale 2002 oder das Halbfinale 2006, sind oft viel besser, als erwartet. Die wirklich katastrophalen Spiele gab es doch fast immer bei Freundschaftsspielen, was schon sehr für die These des Redakteurs spricht, daß die Deutschen eher mit ihren Aufgaben wachsen, als andere Nationalmannschaften. Allerdings würde auch ich die deutschen Spieler heute nicht mehr als individuell so unterlegen einschätzen, wie das etwa um 2000 der Fall war.
Gegen Frankreich hat man gerade mal 3 Pflichtspiele gemacht. Eins davon um die goldene Ananas (auch Spiel um den 3. Platz genannt), das wurde 1958 verloren, die anderen beiden (Die Halbfinals 82 und 86) wurden jeweils gewonnen. In irgendeiner Qualifikation spielte man nie gegeneinander. Mit anderen Worten: die Gesamtbilanz, incl. Freundschaftsspiele mag negativ sein, bei den Spielen, bei denen es darauf ankam, ist die Bilanz positiv. Genau das Gleiche gilt übrigens für die Bilanz gegen England und Argentinien.
Italien ist sicherlich sowas wie ein Angstgegner für die deutsche NM, gegen Brasilien hat man gerade mal ein Pflichtspiel absolviert, welches knapp verloren ging. Insofern ist die deutsche Bilanz gegen Spitzenmannschaften nur auf den ersten Blick schlecht, tatsächlich ist sie so gut, wie 3 WM-Titel und 4 weitere Finalteilnahmen erwarten lassen.
Für das Spiel am Samstag hilft das freilich alles nichts. Aber die Mannschaft sollte die Qualität haben, um zumindest ein Unentschieden zu holen. BTW, selbst eine Niederlage bedeutet ja noch nicht das Ausscheiden: außer gegen Frankreich wäre man gegen alle Gruppenzweiten meiner Meinung nach Favorit.
Ich sehe das genauso wie jop. In Fraundschaftsspielen, in denen es um nichts geht und i.d.R. munter getestet wird, ist die Motivation halt deutlich niedriger. Bei Pflichtspielen haben wir nur einen richtigen Angstgegner und as ist Italien.
Ansonsten lässt sich traditionelle Leistungssteigerung gegen individuell besser aufgestellte Gegner mit der Bilanz durchaus beweisen.
Pflichtspiel-Bilanzen (ohne Confed-Cup)
Gegner-Siege-Unentschieden-Niederlagen jeweils aus deutscher Sicht
BRA-0-0-1
ITA-0-4-3
FRA-2-0-1
ARG-2-1-1
NED-3-4-2
ENG-5-2-3
siege im elfmeterschießen werden in allen statistiken als unentschieden gewertet.
demzufolge sieht die bilanz gegen england und frnakreich so aus:
ENG: 3 4 3
FRA: 1 1 1
siege im elfmeterschießen werden in allen statistiken als unentschieden gewertet.
demzufolge sieht die bilanz gegen england und frnakreich so aus:
ENG: 3 4 3
FRA: 1 1 1
2002 hat die NM niemals gegen die türkei gespielt.
die gegner ab dem achtelfinale waren "fussballgiganten" wie paraguay, usa und südkorea. wie sie darauf kommen, südkorea als topmannschaft zu bezeichnen, verstehe ich nicht. ihr halbfinaleinzug damals war zudem von zumindest seltsamen schiedsrichterentscheidungen geprägt (aberkennung von insgesamt drei eigentlich regelgerechter tore der gegner italien und spanien im achtel- bzw. viertelfinale). gerade die wm 2002 ist ein musterbeispiel für deutsches losglück!
2006 wiederum spielte man gegen costa rica, polen, ecuador, schweden,...
im achtelfinale siegte man im elfmeterschießen (wie meist gegen etwas stärkere gegner , auch gegen frankreich 1982), und auch weil den argentiniern ein klarer elfmeter versagt blieb.
mir fällt also auch bei dieser wm kein besonders ruhmreicher sieg ein, wenn man das ja von ihnen als goldene ananas bezeichnete spiel um platz drei ausser acht lässt.
die einzigen wirklich überzeugenden siege der letzten jahrzehnte, gegen echte topmannschaften zu jenem zeitpunkt, gab es 1986 gegen (ein nach einem brasilienspiel abgekämpftes) frankreich, und 2008 gegen portugal.
sonst gab es losglück, elfmeterschießen und viel gekämpfe und gekrampfe!
Die Türkei war am zweiten Halbfinale 2002 gegen Brasilien beteiligt. Mein Fehler.
Die Türkei war am zweiten Halbfinale 2002 gegen Brasilien beteiligt. Mein Fehler.
siege im elfmeterschießen werden in allen statistiken als unentschieden gewertet.
demzufolge sieht die bilanz gegen england und frnakreich so aus:
ENG: 3 4 3
FRA: 1 1 1
ARG: 1 2 1
Was ich ausdrücken will ist, dass es ja gerade nicht die stärke der deutschen elf gegen topmannschaften war, die sie bei wms oder ems meist weit kommen ließ, sondern die fähigkeit konstanter zu sein als andere. deutschland hat viel weniger fälle peinlichen ausscheidens gegen aussenseiter als zB italien oder frankreich vorzuweisen. ich erinnere an italienische niederlagen gegen teams wie nord- oder südkorea, oder die französche peinlichkeit von 2002. deutschland mag manchmal ebenfalls gegen solche gegner nicht geglänzt haben, ging solche spiele aber meist mit dem nötigen ernst, und der gleichen konzentration an, als ob es gegen topmannschaften gegangen wäre.
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