Olympische Spiele Jacques Rogge als IOC-Präsident wiedergewählt

Kontinuität an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees: Der Belgier Jacques Rogge wird der Organisation auch die nächsten vier Jahre als Präsident vorstehen.

Bleibt Präsident des IOC: Jacques Rogge

Bleibt Präsident des IOC: Jacques Rogge

Jacques Rogge ist für weitere vier Jahre als IOC-Präsident wiedergewählt worden. Die 121. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sprach dem 67 Jahre alten Belgier am Freitagvormittag in Kopenhagen das Vertrauen aus. Bei der geheimen Wahl durch die anwesenden 93 IOC-Mitglieder erhielt Rogge 88 Ja-Stimmen.

"Sie haben mir eine große Ehre erwiesen. Wir haben gemeinsam viel erreicht", sagte Rogge, der seit dem 16. Juli 2001 als Nachfolger des Spaniers Juan Antonio Samaranch IOC-Präsident ist. Zur Wiederwahl für seine letzte Amtszeit trat Rogge ohne Gegenkandidat an.

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Der Olympia-Teilnehmer von 1968, 1972 und 1976 im Segeln hatte auf eine Mandatsverlängerung per Akklamation verzichtet und auf einer geheimen Abstimmung bestanden.

Neben der Position des Präsidenten wurden auch drei weitere freie Plätze im IOC-Kabinett neu besetzt. Der Italiener Mario Pescante, Ser Miang Ng (Singapur), der Brite Craig Reedie und John Coates (Australien) sind am Freitag von der 121. IOC-Vollversammlung in Kopenhagen in die Exekutive gewählt worden. Pescante und Ng, Chef der ersten olympischen Jugendspiele in Singapur, übernehmen die zwei freien Posten als Vizepräsidenten. Damit ist das Quartett der Vizepräsidenten um Thomas Bach und den Chinesen Zaiqing Yu wieder komplett.

In dem 15-köpfigen Gremium sitzen neben Präsident Rogge und vier Vizepräsidenten elf weitere IOC-Mitglieder. Reedie und Coates werden für die kommenden vier Jahre als Exekutiv-Mitglieder tätig sein.

 
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