Internationaler Wettskandal "Sie können Schiedsrichter ja nicht einsperren"
DFB-Schiedsrichterleiter Lutz Michael Fröhlich ist Mitglied der Wettskandal-Task-Force. Im Interview spricht er über kriminelle Veranlagung und präventive Maßnahmen.
Frage: Herr Fröhlich, Sie sind Teil der Task Force, die der DFB anlässlich des Wettskandals eingesetzt hat. Was sind Ihre Aufgaben?
Lutz Michael Fröhlich: Die Task Force soll den Prozess der Aufklärung für den DFB begleiten, entsprechende Unterlagen dafür zusammenstellen und Handlungsempfehlungen entwickeln.
Frage: Arbeiten Sie dabei mit der Staatsanwaltschaft Bochum zusammen?
Fröhlich: Das wird sich erst in der Arbeit der Task Force ergeben. Bisher liegen uns noch keine konkreten Anhaltspunkte von der Staatsanwaltschaft vor. Daher sollte man sehr vorsichtig sein, bevor man Anschuldigungen erhebt.
Frage: Was ist Ihre persönliche Funktion in der Task Force?
Fröhlich: Ich bin als Leiter der Schiedsrichterabteilung des DFB Mitglied in dieser Task Force. Wir müssen auch prüfen, ob und wie ein Schiedsrichter in diese Angelegenheit involviert ist.
Frage: Nach Medienberichten soll ein Schiedsrichter in der Regionalliga Süd im Mai 2009 Schmiergeld angenommen haben.
Fröhlich: Im Moment ist nur von einem die Rede und da muss man erst einmal schauen, was dabei herauskommt.
Frage: Es wäre der zweite Schiedsrichterskandal nach Robert Hoyzer 2005. Welche Lehren hat der DFB damals im Schiedsrichterbereich daraus gezogen?
Fröhlich: Die Schiedsrichter werden enger betreut und ihre Leistungen systematisch erfasst, auch schon im Juniorenbereich.
Frage: Überprüft der DFB dabei auch das Umfeld der Schiedsrichter?
Fröhlich: Zum einen machen wir uns bei den Lehrgängen und Kurzschulungen jedes Jahr ein Bild davon, wie sich die Schiedsrichter außerhalb des Spielfeldes geben, wie sie auftreten. Zum anderen gibt es in den Beobachtungsbögen, die bei Spielen über die Schiedsrichter erstellt werden, den Bewertungsaspekt "Persönlichkeit", dem wir große Bedeutung beimessen.
Der Umgang mit den Spielern und wie sich der Schiedsrichter in seiner Rolle präsentiert, das sind wichtige Hinweise. Außerdem müssen in den Lizenzligen alle Schiedsrichter vor Saisonbeginn in Fragebögen Auskunft über die Person und die wirtschaftlichen Verhältnisse geben. In den oberen drei Ligen muss eine Schufa-Auskunft, ab Regionalliga ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden.
Frage: Wie viel verdienen DFB-Schiedsrichter?
- Datum 24.11.2009 - 15:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Na, wer da keinen Aktionismus wittert ... bei all dem Elan.
Schicken Sie doch, wenn sie mit dem bisschen Fußball da fertig sind, noch ein paar Leute ins Finanz- und ins Wirtschaftsministerium. Das Kanzleramt kommt dann zum Schluss, man will ja nicht gleich alles verraten. Untersuchungsziel: Verbindungen in die Wirtschaft, vergütete wohlgemerkt. Mir scheint nämlich, als würde man einer drauf wetten, dass uns als Wirtschaftsbeschleuniger z. B. die Senkung der Mehrwertsteuer bei Hotelübernachtungen verkauft wird.
Klingt nach Verschwörung, oder?
die tatsache das der dfb ausgerechnet Lutz Michael Fröhlich für so eine aufgabe benennt ist schon sehr interessant.
der man hat mindestens ein bundesligaspiel, sagen wir mal, interessant gepfiffen. wer sich interessiert kann sich ja mal das spiel vom 3.03.2002 zwischen dem bvb und st. pauli anschauen.
keiner fragt von den Repotern vorher die die Task Force
ihr Geld bekommt für ihre Arbeit sollte man wirklich annehmen wenn sie von der Fußball Loppy bekommt das sich dann irgend
etwas änderen kann Guck man sich die Dopping bekämpfung an weiß man schon in voraus wie es weiter geht
Da kann sich die Presse auch verantwortlich fühlen
mir kann doch keiner erzählen das sie nichts wüßten
über die unteschiedlichen Machtenschaften der loppy
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