Steffi Nerius
Steffi Nerius
© Friedemann Vogel/Getty Images

Steffi Nerius gewinnt kurz vor ihrem Karriereende WM-Gold im Speerwerfen
"Das ist der größte Moment in meinem Leben", sagte Steffi Nerius an jenem Dienstagabend im August, als sie den Speer weiter als alle ihre Konkurrentinnen schleuderte und Gold bei der Leichtathletik-WM in Berlin gewann. Die 37-Jährige verwirklichte sich einen Lebenstraum: Ihre Karriere als Weltmeisterin zu beenden. Um die erste deutsche Goldmedaille bei den Titelkämpfen zu würdigen, wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel extra mit dem Hubschrauber eingeflogen. "Im Namen der 80 Millionen Menschen in Deutschland gratuliere ich", sagte die Kanzlerin bei der Feier im WM-Club des deutschen Teams.
Bis zu ihrem Glückstag im August hatte Nerius ein Abo auf Bronze. 2003, 2005 und 2007 wurde sie WM-Dritte. Bei den Olympischen Spielen 2004 gewann sie immerhin die Silbermedaille. Die Goldmedaille von Berlin krönte eine ereignisreiche Laufbahn. "Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist", sagte Nerius, die nun in Leverkusen einem 40-Stunden-Job als Trainerin im Behindertensport nachgeht.
- Datum 21.12.2009 - 16:28 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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