Unsere Sporthelden 2009 Stadionbauer, WM-Maskottchen und eine Papierkugel
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Bernd Schneider

Bernd Schneider

Der "weiße Brasilianer" Bernd Schneider verabschiedet sich vom Fußball

Der "weiße Brasilianer" Bernd Schneider verabschiedet sich vom Fußball

Bernd Schneider verkörperte die Lust am Spiel, der Ball war sein Freund. Ein Jammer, dass der 35-Jährige in diesem Jahr wegen einer Rückenverletzung seine Karriere beenden musste. Sein früherer Leverkusener Mitspieler Emerson nannte ihn einst den "weißen Brasilianer". Sonst hieß Schneider mit Spitznamen "Schnix", weil er so gut schnixeln (thüringisch: gut mit dem Ball umgehen) konnte. Schneider war ein Star auf dem Platz, abseits ließ er es lieber ruhig angehen. Wann immer er in seine Heimat Jena kam, pokerte er bei Bier und Zigaretten mit seinen alten Kumpels oder ging mit ihnen schnixeln. Ohne Fußball kommt Schneider nicht aus – selbst im Urlaub nicht. Das beweist die schöne Geschichte aus dem Jahr 2005. Der Nationalspieler lag am Strand und langweilte sich. Da traf es sich gut, dass in seiner Nähe ein paar Engländer Fußball spielten. Er ging hin und fragte, ob er mitkicken dürfte. Die Briten willigten ein, ohne zu wissen, dass sie es mit einem WM-Finalisten zu tun hatten. Schneider war es egal, ob er nun mit Profis oder ein paar Hobbykickern bolzte. Ihm ging es nur darum, endlich wieder den Ball streicheln zu dürfen.

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