Eisschnelllauf Pechstein verpasst Olympia-Qualifikation
Beim Weltcup in Salt Lake City schaffte es Claudia Pechstein nur auf den 13. Platz. Die Eisschnellläuferin zeigte sich enttäuscht. Ihr Karriere-Ende bedeute das aber nicht.
© Jonathan Ferrey/Getty Images

Claudia Pechstein verfehlte die Olympia-Qualifikation. Beim Weltcup in Salt Lake City erreichte sie nur Platz 13
Bei ihrem mit Spannung erwarteten 3000-m-Rennen beim Weltcup in Salt Lake City hat die Eisschnellläuferin keinen der ersten acht Plätze erreicht, die zur Olympia-Teilnahme berechtigen. Gleich drei ihrer deutschen Kolleginnen liefen schneller als Pechstein, die mit 4:04,60 Minuten nur auf den 13. Platz kam.
Die wegen auffälliger Blutwerte vom Weltverband ISU für zwei Jahre gesperrte Sportlerin durfte nur dank einer Eilentscheidung des Schweizer Bundesgerichts in Salt Lake City starten. Die Richter waren am Mittwoch überraschend Pechsteins Gesuch gefolgt, um ihr die letzte theoretische Olympia-Chance einzuräumen. Das ist ein Novum: noch nie hatte eine gesperrte Athletin ein Weltcup-Rennen bestreiten dürfen. Pechstein hatte immer wieder betont, nie gedopt zu haben.
Trotz der verpassten Olympia-Chance will die 37-Jährige nicht aufgeben. "Das war definitiv nicht mein Karriere-Ende", sagte Pechstein, die nach ihrem Lauf in Tränen ausgebrochen war. Mit schweren Beinen und ohne die gewohnte Power hatte die Berlinerin die Olympia-Norm deutlich unterschritten. Eine solch schlechte Platzierung auf der Langstrecke war für die fünfmalige Olympiasiegerin im Weltcup zuletzt vor 13 Jahren registriert worden.
"Es war eine Extremsituation, wie ich sie in meiner Karriere noch nie erlebt habe", sagte Pechstein nach der Qualifikation. "Ich hatte nur die eine Chance, die wollte ich unbedingt nutzen. Schade, dass es nicht geklappt hat.", sagte Pechstein. Unmittelbar nach ihrem Lauf wurde sie zu einer Doping-Kontrolle gerufen. "Die wollen mich zermürben, doch ich werde weiter kämpfen", kündigte sie an.
Der Weltverband ISU hatte Pechstein aufgrund nur eines auffälligen Blutwertes gesperrt. Der Sportgerichtshof CAS hatte dieses Urteil auf der Grundlage von Indizien bestätigt. Im kommenden Jahr findet vor dem Schweizer Bundesgericht die Revisions-Verhandlung statt. Dabei geht es für Pechstein zwar nun nicht mehr um Olympia, aber um ihre Reputation und ihre berufliche Zukunft bei der Bundespolizei.
Erfolge in Salt Lake City konnten hingegen zwei andere deutsche Eisschnellläuferinnen Sportlerinnen verbuchen: Stephanie Beckert aus Erfurt belegte den zweiten Platz hinter der Tschechin Martina Sablikova. Jenny Wolf stellte sogar einen neuen Weltrekord auf und verbesserte ihre eigenen Bestmarke über 500 Meter um 2/100 auf 37,00 Sekunden drückte.
- Datum 12.12.2009 - 11:09 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Seit einigen Jahren zweifle ich die Rechtmäßigkeit nationaler und übernationaler Sportgerichtsbarkeit an. Die Genannten handeln analog der z. B. deutschen Strafgerichtsbarkeit, was m. E. nur dem Staat zusteht. So gesehen üben die Sportgerichte Selbstjustiz aus und kehren auch noch selbstgerecht die Beweislast um. Der deutsche Gesetzgeber braucht nur Doping zum Straftatbestand zu machen und die erwähnten Probleme bestehen nicht mehr.
Man stelle sich vor, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaftsverbände bauen, jeder für sich, eine Gerichtsbarkeit auf. Die Art und Weise, wie man z. B. mit dieser Frau Pechstein umging und noch umgeht ist ein Fall für das Bundesverfassungsgericht und den Gerichtshof für Menschenrechte. Man stelle sich ferner vor, ihr Arbeitgeber, die Bundespolizei, reagiert auch noch tölpelhaft, was ihr durchaus zuzutrauen ist, auf ein Urteil für das es m. E. keine legitimierte Gerichtsbarkeit gibt, abgesehen davon, daß dieses Urteil auf äußerst tönernen Füßen steht. Wieso überhaupt ein Bundesgericht in der Schweiz, nur wei die sogenannten Sportgerichte sich mit ihren Zentralen in die Schweiz verdrückt haben? In diesem Fall ist die Betroffene Bürgerin des deutschen Staates.
Unebenheiten, wohin man auch schaut....
vermutlich waren ihre blutwerte dieses mal nicht hoch genug fürs weiterkommen.
eigentlich ist Ihr dummer Satz nicht eimal wert, gedanklich registriert zu werden.
eigentlich ist Ihr dummer Satz nicht eimal wert, gedanklich registriert zu werden.
Diese Internationale Gerichtsbarkeit hat ein "G´schmäckle" (Schwäbischer Ausdruck)
In der ISU und in der CAS sitzen Holländer und Canadier als Richter; da ist es sehr naheliegend, daß man nur zu gern dem erfolgreichen deutschen Eislaufsportverband einen ans Bein pinkelt - und indem man eine medaillenverdächtige Pechstein einfach mal so aus dem Verkehr zieht - und damit auch die Chancen der eigenen Läuferinnen erhöht.
Das ist natürlich niedrigste Denkungsart, den Doping-Kreuzzüglern solch niedrige chauvinistische Motive zu unterstellen - jedoch die Beweislage sollte schon wasserdicht sein.
Jemanden Doping zu unterstellen, weil man sich anderweitig überhöhte Retrozyklenwerte nicht erklären kann, erinnert an die Erde als Scheibe - man konnte es sich auch nicht anders erklären - also ist die Erde eine Scheibe und Claudia Pechstein eine Doperin.
Und nun wissen wir, wo Frau Pechstein ohne Doping steht.
Wie Kommentar Nr. 2. Nur dummes Geschwätz. Sie haben wohl noch nie Sport betrieben und deshalb auch nie trainiert. Si tacuisses, würde der Römer hier sagen. Sportliche Hochleistung ist nun einmal von Üben abhängig. Das wiederum muss man nicht nur wollen, sondern auch dürfen, wobei wir wieder bei den Jongleuren wären, die meinen, Gericht spielen zu dürfen.
Wie Kommentar Nr. 2. Nur dummes Geschwätz. Sie haben wohl noch nie Sport betrieben und deshalb auch nie trainiert. Si tacuisses, würde der Römer hier sagen. Sportliche Hochleistung ist nun einmal von Üben abhängig. Das wiederum muss man nicht nur wollen, sondern auch dürfen, wobei wir wieder bei den Jongleuren wären, die meinen, Gericht spielen zu dürfen.
eigentlich ist Ihr dummer Satz nicht eimal wert, gedanklich registriert zu werden.
Wie Kommentar Nr. 2. Nur dummes Geschwätz. Sie haben wohl noch nie Sport betrieben und deshalb auch nie trainiert. Si tacuisses, würde der Römer hier sagen. Sportliche Hochleistung ist nun einmal von Üben abhängig. Das wiederum muss man nicht nur wollen, sondern auch dürfen, wobei wir wieder bei den Jongleuren wären, die meinen, Gericht spielen zu dürfen.
Niemand hat Frau Pechstein das Üben verboten. Bitte verdrehen Sie nicht die Fakten. Ohne Doping hatte sie keine Chance. So sieht es aus.
Niemand hat Frau Pechstein das Üben verboten. Bitte verdrehen Sie nicht die Fakten. Ohne Doping hatte sie keine Chance. So sieht es aus.
Niemand hat Frau Pechstein das Üben verboten. Bitte verdrehen Sie nicht die Fakten. Ohne Doping hatte sie keine Chance. So sieht es aus.
Letztendlich sage ich doch noch etwas. Frau Pechstein durfte weder auf Verbandsebene trainieren noch Wettkämpfe bestreiten. Ohne diese Praxis hatte sie keine Chance und lief dennoch eine gute Zeit. Der Kommentar von Kleinzack trifft auch den Nagel auf den Kopf. Ich denke mal, Sie haben ihn gelesen. Bis dann.
Letztendlich sage ich doch noch etwas. Frau Pechstein durfte weder auf Verbandsebene trainieren noch Wettkämpfe bestreiten. Ohne diese Praxis hatte sie keine Chance und lief dennoch eine gute Zeit. Der Kommentar von Kleinzack trifft auch den Nagel auf den Kopf. Ich denke mal, Sie haben ihn gelesen. Bis dann.
Letztendlich sage ich doch noch etwas. Frau Pechstein durfte weder auf Verbandsebene trainieren noch Wettkämpfe bestreiten. Ohne diese Praxis hatte sie keine Chance und lief dennoch eine gute Zeit. Der Kommentar von Kleinzack trifft auch den Nagel auf den Kopf. Ich denke mal, Sie haben ihn gelesen. Bis dann.
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