Bundesliga 32. Spieltag Freiburg kommt dem Klassenerhalt näher

Freiburg darf hoffen, Hoffenheim deklassiert den HSV, Schalke holt den FC Bayern ein, Hertha ist fast abgestiegen und in Mainz fallen sechs Tore. Die Spielberichte

SC Freiburg - VfL Wolfsburg 1:0

Cedrick Makiadi (r.) zieht ab, bevor die Wolfsburger Marcel Schäfer (M.) und Josue ihn daran hindern können

Cedrick Makiadi (r.) zieht ab, bevor die Wolfsburger Marcel Schäfer (M.) und Josue ihn daran hindern können

Cedrick Makiadi hat seinem Ex-Club Wolfsburg die letzte Chance auf eine Teilnahme an der Europa League genommen. Mit seinem Tor verhalf er seinem Team gleichzeitig zu drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf.

Der SC nutzte vor 22.700 Zuschauern die Niederlagen der Konkurrenten Hertha BSC, Hannover 96, VfL Bochum und 1. FC Nürnberg und hat als 14. nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte Bochum am kommenden Spieltag beim FC Bayern München nicht gewinnen, hätte der SC Tabellenrang 16 sicher und könnte nicht mehr direkt in die Zweite Liga absteigen.

Die in den ersten 45 Minuten enttäuschenden Wolfsburger dagegen verspielten nach dem 2:0-Sieg des VfB Stuttgart am Freitagabend in
Bochum ihre letzte Chance auf den sechsten Tabellenplatz und sind in der kommenden Saison in keinem internationalen Wettbewerb vertreten.

Bei 25 Grad im sommerlich-warmen Breisgau brachten die Gastgeber den deutschen Meister von Beginn an gehörig ins Schwitzen. Mohamadu
Idrissou (14.), Johannes Flum (23.), Makiadi (36.) und Jonathan Jäger (37.) vergaben die ersten Torchancen. Besser machte es Makiadi, der von 2002 bis 2008 das Wolfsburg-Trikot trug, sieben Minuten vor der Pause. Mit einem Aufsetzer aus 25 Metern bestrafte er die Wolfsburger für ihre Passivität. Torwart Diego Benaglio sah bei dem Schuss nicht gut aus.

Der SC trat in den ersten 45 Minuten nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt imponierte durch eine gute Raumaufteilung und kreatives Flügelspiel. Dagegen konnten sich die Gäste aus Niedersachsen nicht eine Tormöglichkeit erarbeiten - das Fehlen von Regisseur Zvjezdan Misimovic (Wadenzerrung) machte sich deutlich bemerkbar.

"Die Halbzeit war herausragend. Das Tor war eine Belohnung für eine richtig gute Leistung", sagte Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner in der Pause. Zunichte waren damit auch die Wolfsburger Hoffnungen auf den fünften Auswärtssieg ohne Gegentor in Serie.

Aber immerhin ging der VfL nach dem Wechsel engagierter und offensivfreudiger zu Werke. Die Kabinenansprache von Lorenz-Günther Köstner in seinem drittletzten Einsatz als VfL-Chefcoach schien gefruchtet zu haben. Grafite konnte sich nach einer Stunde erstmals in Szene setzen, schoss aus spitzem Winkel aber über das Tor.

Ansonsten waren die hochgelobten Angreifer Grafite und Edin Dzeko bei den Freiburger Verteidigern Felix Bastians und Oliver Barth
weitgehend abgemeldet. Mit dem knappen Vorsprung im Rücken ließen es die Badener in den zweiten 45 Minuten ruhiger angehen. Grafite vergab zweimal kläglich (68. und 77.). Mit kompakter Abwehrarbeit und etwas Glück retteten die Freiburger den Sieg.

SC Freiburg: Pouplin - Mujdza, Barth, Butscher, Bastians - Schuster - Jäger, Flum (83. Caligiuri), Makiadi (78. Toprak), Idrissou - Cissé (87. Reisinger)

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VfL Wolfsburg: Benaglio - Pekarik (82. Kahlenberg), Madlung, Barzagli, Schäfer - Riether, Josué, Gentner, Dejagah - Dzeko, Grafite

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 22.700

Tor: 1:0 Makiadi (38.)

Gelbe Karten: - / Barzagli (4), Josué (10)

Beste Spieler: Barth, Cissé / Riether, Gentner

Leser-Kommentare
  1. 1. Super!

    Ein toller retro-Artikel ... Dzeko ist längst weg, Freiburg steht gut da, Hertha dürfte in der 2. Liga wohl kaum absteigen ... vielleicht hat dieser Artikel 1 Jahr Verspätung?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Er ist von 2010... :-)
    WaS er hier zu suchen hat weiss wohl keiner...

    Er ist von 2010... :-)
    WaS er hier zu suchen hat weiss wohl keiner...

  2. Er ist von 2010... :-)
    WaS er hier zu suchen hat weiss wohl keiner...

    Antwort auf "Super!"

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