WM-Tweet "God save the Green"
Wir suchen zu jedem Spiel den kreativsten WM-Tweet. Wir lasen Verbal-Vuvuzelas und grandiose Paarreime. Doch wir wollen mehr!
© HOANG DINH NAM/Getty Images

Englands Torwart Robert Green greift gegen die USA daneben
Manchmal ist weniger mehr. Beim WM-Tweet-Gewinnspiel von ZEIT ONLINE geht es darum, sich kurz zu fassen. Seit Turnierbeginn suchen wir zu jedem Spiel den frischesten, witzigsten und ungewöhnlichsten WM-Tweet. Ein Spiel, 140 Zeichen. Alle Siegertweets werden in unserem WM-Tweet-Spielplan gesammelt. Am Ende des Turniers bietet sich so ein Rückblick der ganz besonderen Art.
Doch schon jetzt, während die Viertelfinals laufen, lohnt sich ein Blick zurück. Hier eine vorläufige Vorauswahl von elf WM-Tweets:
- @freitagsspiel nahm bereits am ersten WM-Tag vom französischen Egoismus Notiz: "Uruguay hatte das Glück, auf elf Franzosen zu treffen, nicht eine französische Elf."
- @Alfredistics gießt seine Freude an japanischen Freistoßtoren gegen die Dänen in Wortwitz: "Nicht nur Honda mit hoher Drehzahl, ganz Japan setzt Standards und schickt die Oldtimer nach Hause."
- @cfritzsche weist den Brasilianern beim Sieg gegen die Elfenbeinküste argentinische Technik nach: "Die Brasilianer gewinnen mit Gottes Hand und Teufels Ellenbogen."
- @ziCKor trägt die x-te Fehlentscheidung dieses Turniers, das Siegtor Spaniens gegen Portugal, mit Fassung: "Ich glaube ja auch, dass dieser 'Abseits' Torschützenkönig wird."
- @drbieber bewirbt sich nach Südafrikas Aus als Nachfolger von Rainer Holzschuh: "Wenn die Tröten Trauer tragen."
- @boecko deutet Fußball fiskalpolitisch: "Mit der Kreditwürdigkeit der Spanier muss es ja schlimm aussehen, wenn sie die Schweizer gewinnen lassen."
- Die Spielarmut des 1:0-Sieges der Japaner über Kamerun veranlasste @rotpeter zu einem ausgeruhten Paarreim: "Spielt Japan gegen Kamerun, kann man ohne Reue ruhn!"
- @btworks durchschaut Joachim Löws Strategie, den Sieg gegen England durch Einwechslungen in Grenzen zu halten: "The Human Victory Cigar: Trochowski, Gomez und Kießling"
- @iKesroumschreibt ein südafrikanisches Blasinstrument lautmalerisch, das große Chancen auf das Unwort des Jahres hat: "Vzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz"
- Englands Torwart Robert Green inspirierte @alletsee und @MSneijder zu Höchstleistungen. alletsee stellt das Unentschieden der USA gegen England in einen historischen Kontext: "Die USA feiern eine Tee-Party. Und während Rooney kratzt und beißt, serviert Rob Green höchstpersönlich den Earl Grey." Und MSneijder zweckentfremdet die englische Hymne: "God save the Green!"
Doch noch ist nicht aller Turniere Finale. Wir erhoffen uns weitere schöne Einsendungen, acht Chancen haben Sie noch, liebe Leser. Der Autor des schönsten WM-Tweets aller 64 Spiele gewinnt ein einzigartiges WM-Souvenir aus dem Hotel der deutschen Nationalmannschaft.
Mitmachen kann jeder, der einen Twitter-Account hat. Twittern Sie einfach Ihren Spielbericht mit dem Hashtag #wmtweet.
- Datum 02.07.2010 - 19:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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